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Andrea Nahles, SPD Fraktionsvorsitzende gibt vor einer Fraktionssitzung im Bundestag Journalisten ein Statement in Berlin. 02.04.2019. Berlin Deutschland *** Andrea Nahles SPD faction leader gives journalists a statement in Berlin before a faction meeting in the Bundestag 02 04 2019 Berlin Germany PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xFelixxZahn/photothek.netx

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SPD-Chefin Nahles kritisiert Kühnerts Aussagen

SPD-Chefin Andrea Nahles hat sich von den Äußerungen von Juso-Chef Kevin Kühnert zur Vergesellschaftung von Großbetrieben distanziert. Das klang dann so am Freitag bei einer SPD-Konferenz:

"Man kann richtige Fragen stellen und trotzdem falsche Antworten geben."

Sie könne aber "die Aufregung nicht nachvollziehen."

Dass Chef der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten "jung und sozialistisch argumentiert", sei bei den in Leipzig versammelten Partei- und Fraktionskollegen nicht als "aufregend" empfunden worden, sagte Nahles.

Um was es bei der Debatte um Kühnert geht

Kühnert hatte der Wochenzeitung "Die Zeit" unter Hinweis etwa auf den Automobilkonzern BMW gesagt: "Ohne Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar."

Wie genau solche Kollektivierungen ablaufen sollten, ließ Kühnert in dem Interview offen. Auch private Wohnungsvermietungen soll es nach seiner Auffassung im "Optimalfall" nicht mehr geben.

An seinen Thesen wurde massive Kritik geäußert. Scharfe Ablehnung kam nicht nur von Union, FDP, AfD und Wirtschaftsverbänden, sondern teilweise auch aus der SPD. Zuspruch kam hingegen von der Linken.

Am Freitag legte Kühnert in einem Interview noch einmal nach und bekräftigte seine Aussagen.

(ll/afp)

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Drei Wörter, die oft zu hören sind, wenn es um junge Talente in der Politik geht. Ein Leben finanziert von Steuergeld, das ist der Vorwurf dahinter. Auch der ehemalige Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert muss ihn sich regelmäßig anhören – er hatte vor seiner Kandidatur für den Bundestag den Plenarsaal noch nicht einmal mit Abschluss verlassen können. Für viele Tageszeitungen und Politiker ein Grund seine Qualifikation für das Amt zu hinterfragen.

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