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Weil will nicht SPD-Chef werden: Er schlägt wohl einen Anderen vor

Ja, wer will es denn nun machen? Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil will einem Medienbericht zufolge nicht für den SPD-Vorsitz kandidieren.

Aus Parteikreisen in Hannover hieß es dazu am Abend auf Anfrage, es handele sich um einen "Spekulationsartikel" wie viele andere auch. Weil hatte erst vor wenigen Tagen der Deutschen Presse-Agentur gesagt: "Ich habe in Niedersachsen eine wichtige und schöne Aufgabe und keine Ambitionen auf einen Wechsel nach Berlin." Auf Fragen, ob er etwas ausschließe, antworte er jedoch generell immer mit Nein. "Dafür ist Politik viel zu wechselhaft."

Klingbeil kommt wie Weil aus Niedersachsen. Dem Generalsekretär werden seit längerem Ambitionen auf den SPD-Vorsitz nachgesagt.

Bisher gibt es vor allem zwei Bewerberduos für den SPD-Vorsitz: Europa-Staatsminister Michael Roth und die ehemalige nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann sowie die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer.

Lauterbach und Scheer fehlt noch die nötige Mindestunterstützung aus der Partei.

(pb/dpa)

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