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Pressestatement von Bundesaussenminister Heiko Maas, SPD, in der Residenz der Deutschen Botschaft in Bagdad, Irak. Maas besucht mehrere Laender im Nahen Osten zu politischen Gespraechen. 08.06.2019 Bagdad Irak *** Press statement by Federal Foreign Minister Heiko Maas, SPD, in the residence of the German Embassy in Baghdad, Iraq Maas visits several countries in the Middle East for political talks 08 06 2019 Baghdad Iraq PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xThomasxKoehler/photothek.netx

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Maas warnt nach Iran-Reise vor Gefahr für den Weltfrieden

Die Bemühungen um nukleare Abrüstung und Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen stecken nach Ansicht von Bundesaußenminister Heiko Maas in einer schweren Krise.

Maas' Iran-Reise verlief erfolglos

Maas hatte sich am Montag in Teheran für eine Rettung des Atomabkommens zur Verhinderung einer iranischen Atombombe eingesetzt. Konkrete Fortschritte wurden dabei jedoch nicht erzielt. Auch die US-Bemühungen im Atomstreit mit Nordkorea kommen nicht recht voran. Zwischen Russland und den USA steht die Frage der Verlängerung des 2021 endenden New-Start-Vertrages über die Kontrolle atomarer Angriffswaffen an.

"Es ist gut, dass heute in Stockholm viele Staaten zusammenkommen, die den Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag erhalten und stärken wollen", betonte Maas. Der Nichtverbreitungsvertrag – auch Atomwaffensperrvertrag genannt – sei seit 50 Jahren das Fundament der nuklearen Ordnung. Ohne ihn hätten heute weitaus mehr Staaten Atomwaffen, sagte der Minister.

Aber der Vertrag stecke in einer akuten Krise. "Die Kernwaffenstaaten müssen ihrer Verantwortung für weitere Abrüstungsschritte besser nachzukommen. Gleichzeitig müssen wir verhindern, dass weitere Staaten in den Besitz von Nuklearwaffen kommen", forderte Maas.

(ll/dpa)

SPD und Barley gegen Rechts

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