Bild

Die Übergangs-Troika verkündet die Doppelspitze. Bild: www.imago-images.de

Eine Doppelspitze soll jetzt die SPD retten

Nach dem Andrea Nahles Anfang Juni ihren Rücktritt von der SPD-Spitze bekannt gegeben hatte, wollte niemand so recht ihren Posten übernehmen. Es hagelte Absagen. Zu Schleudersitz-artig der Posten, zu schlimm der Zustand der alten Dame SPD.

Den Vorsitz übernahmen schließlich Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel kommissarisch.

Und weil keiner so recht wollte, sollen es jetzt zwei machen.

Denn: An diesem Montagnachmittag hat sich die Übergangs-SPD-Führung für eine Doppelspitze für den Parteivorsitz ausgesprochen.

Eine Doppelspitze sei "kein Allheilmittel, aber die SPD braucht Kraft", sagte die kommissarische Parteichefin Malu Dreyer. Ko-Parteichef Torsten Schäfer-Gümbel sagte, die Parteiführung wolle Interessenten ausdrücklich ermutigen, sich als Team für die Parteiführung zu bewerben. Es werde aber auch Einzelkandidaturen geben können.

Die dritte Ko-Parteichefin Manuela Schwesig sagte, die Partei erhoffe sich von der Mitgliederbeteiligung eine "lebendige Debatte". Die Entscheidung solle "nicht im Hinterzimmer" fallen, sondern von den 440.000 Mitgliedern getroffen werden.

(ts/afp/dpa)

Gebt euch mehr Mühe beim Küssen

Interview

Ökonom zu Friedrich Merz als Kanzler: "Das wäre für Deutschland fatal"

Er bezeichnet sich selbst als Mann aus dem "gehobenen Mittelstand". Bis vor kurzem war er noch Aufsichtsratsvorsitzender bei Blackrock in Deutschland, dem größten Vermögensverwalter der Welt. Friedrich Merz scheint sich auszukennen in der Welt der Wirtschaft und ist der Wunschkandidat des Wirtschaftsflügels der CDU.

Mit seinem Kommentar, dass man Altersarmut vorbeugen könne, indem man mit Aktien vorsorge, erntete er vor einiger Zeit viel Kritik. Merz wird immer wieder vorgeworfen, arrogant zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel