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Mehr als 1000 Demonstranten fordern schnellen Kohleausstieg 

24.06.18, 16:09

Teilnehmer einer Demonstration für den Kohleausstieg stehen unweit des Bundeskanzleramtes. Bild: dpa

Zwei Tage vor der ersten Sitzung der "Kohlekommission"  haben nach Veranstalterangaben mehr als 1000 Aktivisten im Berliner Regierungsviertel für einen schnellen Kohleausstieg demonstriert. Der von Umweltverbänden wie Greenpeace, BUND und Campact organisierte Protestzug am Sonntag stand unter dem Motto "Stop Kohle - deine Hände für den Klimaschutz" und startete am Kanzleramt. Viele Demonstranten trugen Schilder, auf denen schwarze Hände zu sehen waren.

Was ist die "Kohlekommission"?

Die Kommission für die Planung des Kohleausstiegs besteht aus Politikern und Experten, die unter anderem ein Datum für das Ende der Stromproduktion aus Braunkohle vorschlagen sollen. Die ehemalige Bundesministerin und Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt (CSU) wird laut "Spiegel" Mitglied des Gremiums sein. Auch Vertreter von Umweltverbänden, Gewerkschaften, aus Wirtschaft sowie Wissenschaft sind vertreten. Vertreter der Opposition sitzen nicht in dem Gremium.

"Stop Kohle" steht auf dem Plakat von Larah (23) bei einer Demonstration für den Kohleausstieg. Ein Bündnis von Umweltverbänden hatte zu der Veranstaltung aufgerufen. Bild: dpa

Die Bundesregierung müsse ein Sofortprogramm für die Einhaltung der Klimaschutzziele vorlegen, teilte das Bündnis "Stop Kohle" auf seiner Internetseite mit. Deutschland hatte sich vorgenommen, seine Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 senken zu wollen. "Dafür müssen die CO2-Emissionen der Kohlekraftwerke um rund 100 Mio. Tonnen sinken", hieß es. Das Bündnis fordert die Einstellung sämtlicher Pläne zum Bau neuer Kohlekraftwerke und Tagebaue.

Die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" trifft sich am Dienstag zum ersten Mal und soll bis Ende des Jahres unter anderem ein Datum für den Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Kohle, einen Ausstiegspfad sowie Perspektiven für neue Jobs in den Kohleregionen vorschlagen.

(pbl/dpa)

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