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Bilder von der Katastrophe in Genua:

Alt, bröselig, baufällig – wie gefährlich sind unsere Autobahnbrücken?

Markus Abrahamczyk, Juliane Wellisch

In Genua in Italien stürzt unter fahrenden Autos eine 40 Meter hohe Autobahnbrücke auf die Metropole herab. Mindestens 22 Menschen sterben. Rettungskräfte suchen mit Spürhunden nach Überlebenden. Die Ursachen sind noch unklar.

Eine solche Katastrophe gab es in Deutschland zum Glück noch nie. Ist so etwas überhaupt denkbar? In welchem Zustand sind eigentlich unsere Brücken?

Oftmals in keinem guten, zeigen die Zahlen des Verkehrsministeriums. Deshalb gibt es ein "Sonderprogramm Brückenmodernisierung". Allein für die Jahre 2015 bis 2018 wurden dafür 1,5 Milliarden Euro bereitgestellt.

Der Brückenzustand in Zahlen:

Das sind die dringendsten Projekte:

Eine Reihe von Brücken oder Teilbauwerken wurde vom Verkehrsministerium priorisiert. Zu ihnen gehören unter anderem die folgenden:

Tausende von Brücken sind außerdem in kommunaler Hand – und auch von ihnen sind viele in schlechter Verfassung, sagt der ADAC. Der Verkehrsclub testet in größeren Abständen stichprobenartig den Zustand dieser Brücken, zuletzt im Jahr 2014. Von 30 überprüften Brücken in zehn deutschen Städten fielen damals sieben Brücken glatt durch. Nur vier Brücken erhielten von den Testern ein gutes Urteil. 19 Brücken, also fast zwei Drittel, wurden mit "ausreichend" bewertet.

Dieser Text erschien zuerst auf t-online.de.

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