Feuer im Europapark: LKA-Mitarbeiter sucht nach Brandursache 

Nach dem Großbrand im Europapark Rust durch den 7 Feuerwehrleute leicht verletzt wurden, stellt sich weiterhin die Frage, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Nachdem der Brand gelöscht wurde, ermittelt die Polizei nun zur Brandursache. Dafür ist auch ein Brandsachverständiger des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg vor Ort. 

"Wir ermitteln in alle Richtungen."

Sprecher der Polizei Offenburg

"Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte ein Polizeisprecher watson.de. Die Ermittler schließen Brandstiftung nicht aus.  Die Attraktion "Die Piraten von Batavia" fiel dem Brand komplett zum Opfer. Grund sei, dass das Feuer vermutlich in einer angrenzenden Lagerhalle ausbrach, teilte die Polizei Offenburg mit. 

Parkbesucher und -mitarbeiter wurden nicht verletzt. Die 7 verletzten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Krankenhäuser nach einer kurzen ärztlichen Versorgung wieder verlassen. Im Einsatz befanden sich etwa 500 Einsatzkräfte, davon 250 Feuerwehrleute, 150 Rettungsdienstkräfte, 50 Mitglieder des THW und etwa 50 Polizisten. 

Bei dem Brand ist nach vorläufiger Einschätzung des Unternehmens ein Millionenschaden entstanden. Genau zu beziffern sei dieser aber im Moment nicht, sagte eine Sprecherin des Parks. Wie die Polizei konnte auch sie zunächst nichts zur Ursache des Brandes sagen – oder dazu, wo genau das Feuer am Samstag ausgebrochen war. Von etwa 100 Attraktionen seien 3 aktuell nicht nutzbar.

Und dann gab es Montagmorgen noch einen Fehlalarm

"Wir hoffen, dass wir die nicht nutzbaren Bereiche wie etwa das Fjord Rafting bald wieder öffnen können", sagte die Sprecherin. Angesichts der vergleichsweise geringen Einschränkungen, die etwa auch bei Wartungsarbeiten vorkämen, gebe es keine Rabatte für Besucher. Nach Darstellung der Sprecherin kamen bis zum Sonntagmittag etwa 15.000 Menschen in den Park. "Wir sind zufrieden", sagte sie.

"Business as usual."

Parkbetreiber zum Besucheraufkommen

Der Gästeservice des größten europäischen Freizeitparks sprach von "Business as usual" – also von einem ganz normalen Tag. Die großen Achterbahnen seien in Betrieb, es liefen alle Shows. Um die Brandstelle herum lag nach Schilderungen von Augenzeugen noch brenzliger Geruch in der Luft. Sie sprachen aber von einem ungestörten Freizeitvergnügen für die Besucher. An den Attraktionen gab es demnach teils großen Andrang.

Das Feuer im Europapark war am Samstagabend ausgebrochen:

(czn/dpa)

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