Sido sorgt für eine Überraschung.
Sido sorgt für eine Überraschung. Bild: ProSieben / SAT.1

"Voice of Germany": Sido entscheidet sich in Battle-Runde gegen beide Kandidaten

14.10.2019, 09:2614.10.2019, 12:04

Aufregung bei "The Voice of Germany": In der Battle-Runde traten am Sonntag Janet und Tyrone aus dem Team von Sido gegeneinander an. Aber anstatt sich für einen der Kandidaten zu entscheiden, entschied sich Sido gegen beide!

Mit ihrer Interpretation von "What's My Name" stießen Janet und Tyrone bei ihrem Coach Sido auf taube Ohren. Beide mussten Team-Sido am Sonntagabend verlassen.

Sidos Begründung für den Rausschmiss:

"Ich glaube ernsthaft, dass ihr beide keine Chance habt weiter in dieser Sendung und ich nehm keinen von euch."

Mit dieser Aktion erntete der Rapper von seinen Kollegen sehr verdutzte Gesichter. Mark Forster fragte: "Gilt denn das?" Die Moderatorin Lena Gerke betonte, das habe es bei "Voice of Germany" noch nie gegeben.

Auch Alice konnte es nicht fassen:

prosieben

Das hat es zwar wirklich noch nie gegeben und Sidos Entscheidung bleibt überraschend. Sie könnte sich allerdings auch als positiv für den Rapper erweisen. Sinn der Battle-Runden ist bekanntlich, durch den Wettkampf ein möglichst starkes Team zu formen und gleichzeitig die schwächeren Kandidaten heimzuschicken. Bei einer eher mittelmäßigen Gesangs- und Rap-Interpretation hat sich Sido wohl einen Gefallen getan. Denn die Performance von Tyrone und Janet war eher als leidenschaftslos.

Tyrone schien Sidos Kritik sogar zu verstehen. Er meinte, der Rapper sage nie, was man hören möchte, sondern immer was man hören müsse.

Am Ende war aber zumindest für Tyrone "The Voice" nicht vorbei. Durch den sogenannten "Steal Deal" bekamen beide Kandidaten eine weitere Chance. Dieser "Deal" erlaubt es anderen Coaches, gecancelte Kandidaten in ihr Team zu holen.

Tyrone wurde von Ray Garvey aufgenommen, Janet kam zunächst in das Team von Mark Forster, musste dann aber für einen erneuten "Steal Deal" von Mark Platz machen. Janet ging nach Hause, Tyrone bleibt.

(joey)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
"Der Staat kann nicht alles abfedern": FDP-Politiker Jens Teutrine prognostiziert Wohlstandsverluste

Die Energiekrise sorgt für Angst und Verwirrung: Entlastungspaket folgt auf Entlastungspaket, die Gasumlage wird gekippt und vielen Menschen droht, in Armut zu rutschen. FDP-Politiker Jens Teutrine sagt aber: Junge Menschen wurden nicht vergessen. Ein Gespräch über die Sorgen der Deutschen.

Zur Story