Du verstehst nur Bahnhof? Deutsche Bahn testet besser verständliche Durchsagen

Die Klangqualität der Durchsagen an deutschen Bahnhöfen ist ziemlich mies. Oft nuschelig, manchmal zu leise, teils von anderen Bekanntmachungen übertönt. Vom Zugausfall oder der Gleisänderung bekommt man dann erst Wind, wenn es schon zu spät ist. Und dann steht man da.

Vielleicht kannst du Bahnansagen am Gleis aber bald klar und deutlich verstehen.

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bild: giphy

Die Deutsche Bahn testet gerade auf zwei Bahnsteigen am Frankfurter Hauptbahnhof eine neue Technik für besser verständliche Durchsagen. 

Sechs Monate lang soll sich die Anlage der Berliner Firma Holoplot bewähren, teilte die Bahn am Mittwoch mit. Bei positiver Rückmeldung der Fahrgäste könne das System an weiteren Bahnhöfen eingesetzt werden, erklärte der Konzernbevollmächtigte für das Land Hessen, Klaus Vornhusen.

Selbst im Berufsverkehr sollen die Durchsagen zukünftig verständlich sein

An den zwei unterirdischen Test-Bahnsteigen 103 und 104 verkehrt die S-Bahn, die Strecke unter der City gehört zu den am stärksten befahrenen der Bahn bundesweit. Selbst im dichten Berufsverkehr sollen Durchsagen etwa über Verspätungen oder Gleisänderungen dank des neuen Systems künftig besser zu verstehen sein.

Auf den Bahnsteigen wurden dazu an elf Standorten insgesamt 23 softwaregesteuerte neue Audio-Module installiert, erklärte die Bahn. Der Schall könne damit gezielt auf bestimmte Zonen gerichtet werden, so dass Durchsagen von anderen Gleisen nicht mehr stören. Der Geräuschpegel soll damit auch insgesamt sinken. Die Kosten des Tests in Höhe von 150.000 Euro tragen zu zwei Dritteln die Bahn und einem Drittel der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

(as/dpa)

Wenn Bahnansagen verständlicher sind, kann man sie noch mehr genießen:

Richter untersagen Kooperation zwischen Spahn-Ministerium und Google

Das Landgericht München hat eine Kooperation zwischen dem Bund und dem Internetkonzern Google zu einem Gesundheitsportal vorläufig untersagt. Die Richter gaben am Mittwoch zwei Anträgen auf einstweilige Verfügungen gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundesgesundheitsministerium, und den US-Konzern im Wesentlichen statt, wie das Gericht mitteilte. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Bund und Google wollen die Entscheidung zunächst prüfen.

Bei der Kooperation geht es …

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