Deutschland

Güterzug entgleist in München und verursacht Millionenschaden

Ein Güterzug ist in München auf dem Weg Richtung Nordsee entgleist. Der Unfall verursachte nach Angaben der Bundespolizei in der Nacht zu Samstag einen Millionenschaden, verletzt wurde niemand.

Das Unglück geschah kurz nach Mitternacht beim Umschlagbahnhof München-Riem. Dabei wurden vier Gleise erheblich beschädigt, außerdem die Lok und die beiden entgleisten Waggons. Ein Oberleitungsmast wurde aus der Verankerung gerissen. Die Oberleitung wurde auf einer Länge von bis zu 80 Metern heruntergerissen.

Wegen des Unfalls wurde der Streckenabschnitt zwischen München und Mühldorf gesperrt, betroffen waren auch S-Bahnen. Die Bahn rechnete damit, dass die Sperrungen und damit die Behinderungen noch länger dauern werden, da sowohl die Bergung des Zuges als auch die Reparatur der Gleisanlagen geraume Zeit in Anspruch nehmen werden.

Der etwa 400 Meter lange Güterzug war kurz nach Mitternacht am Umschlagbahnhof Riem gestartet und mit noch geringer Geschwindigkeit unterwegs, als er entgleiste. Ziel des mit Containern beladenen Zuges war Bremerhaven.

(dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Konflikt um Kontrollen: Laschet fordert Grenzöffnung zu Frankreich

Seit fast zwei Monaten wird auch an deutschen Grenzen wieder kontrolliert. Ob das im Kampf gegen das Coronavirus hilft, ist umstritten.

In der Debatte über die in der Corona-Krise verhängten Grenzkontrollen wächst nun der Druck auf Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Nach anderen Länderchefs verlangte auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), die Kontrollen an der deutsch-französische Grenze möglichst schon Anfang nächster Woche aufzuheben. …

Artikel lesen
Link zum Artikel