Bild: imago stock&people

Und nun zum Wetter: "Das wird kein Spaß"

08.08.2018, 17:3408.08.2018, 17:50
Patrick Diekmann

Starke Gewitter, Hagel und Starkregen: Das Wetter in Deutschland wird in den nächsten Tagen ungemütlich. Jedoch müssen Teile des Landes bei Temperaturen von bis zu 39 Grad weiter schwitzen.

Heftiger Regen, Hagel und vereinzelte Orkanböen: Deutschland muss am Donnerstag mit schweren Unwettern rechnen. "Straßen könnten überflutet werden", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Auch umkippende Bäume könnten für Gefahr sorgen.

Am Donnerstagnachmittag zieht ein Tiefdruckgebiet aus Frankreich ins Land. Neben Starkregen mit Wassermengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter und Hagelschauern treten laut DWD schwere Sturmböen auf, die auch bis in den Orkanbereich gehen könnten.

So sehen die nächsten 3 Tage aus:

Mittwoch, 39 Grad

Doch am Mittwoch stehen die Zeichen zunächst erst einmal wieder auf Gluthitze. Im Osten kann es dabei erneut bis zu 39 Grad warm werden. Dazu kann es im Bereich Berlin–Brandenburg zu ersten Unwettern kommen. "Aber auch wenn es gewittert bleibt es sehr schwül. Von Abkühlung kann also vorerst keine Rede sein", sagt Claudia Salbert, Meteorologin der Meteogroup.

Am Donnerstag wird es dann ungemütlich. Eine Gewitterfront zieht vom Westen her über Deutschland. Im Westen kann es bereits am Morgen zu ersten Unwettern kommen. "Es kann aber immer mal wieder die Sonne herauskommen und das ist gefährlich. Die Luft erhitzt sich, dadurch kann es am Nachmittag zu heftigen Gewittern im Südwesten, in der Mitte und im Osten kommen", meint Salbert. "Dann besteht Unwettergefahr. Das wird kein Spaß."

Donnerstag, Starkregen und Überschwemmungen

Die Unwetter bringen teilweise Starkregen, heftige Gewitter, Hagel und Sturmböen mit. Es kann lokal auch zu Überschwemmungen kommen. Trotz der Unwetter bleiben die Temperaturen, außer an den Küsten, bei über 30 Grad. Im Osten kann es am Donnerstag sogar noch einmal bis zu 36 Grad heiß werden.

Freitag, endlich wieder normale Temperaturen

Die Wetterlage beruhigt sich erst am Freitag. "Dann gibt es keine Unwetter mehr und frische Luft", so Salbert. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 27 Grad und es bleibt in weiten Teilen des Landes trocken. Im Südwesten, in der Mitte und im Osten werden die Höchstwerte erreicht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de.

Interview

THW-Helfer in Griechenland berichtet vom Einsatz vor Ort: "Man erlebt selten so viel Dankbarkeit"

Hunderte Menschen haben in Griechenland schon durch die Brände ihr Zuhause verloren, mehr als 100.000 Hektar Land wurden vernichtet. Gerade sind die Temperaturen dort etwas gesunken, es hat zudem in einigen Regionen geregnet, was die Lage verbessert. Vor Ort sind auch Helfer aus Deutschland, sie waren folgten einem Hilfeersuchen der griechischen Regierung gefolgt. Einer von ihnen ist Lars Werthmann, der für das Technische Hilfswerk (THW) in Griechenland ist. watson hat mit Werthmann über die …

Artikel lesen
Link zum Artikel