Deutschland
A tornado is seen in Alonsa, Manitoba, Canada, August 3, 2018, in this picture obtained from social media. Picture taken August 3, 2018. Courtesy of Jennifer Beaulieu /via REUTERS THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. MANDATORY CREDIT. MUST ON SCREEN COURTESY JENNIFER BEAULIEU. NO RESALES. NO ARCHIVES.

Wütende Tornados wie diesen hier in Kanada ist man vor allem aus Übersee gewohnt. Am Wochenende rechnet der DWD auch bei uns mit Tornados.  Bild: reuters

Droht uns ein Tornado-Wochenende? 4 Fragen zum Sommerwetter

Patrick Diekmann

Starke Gewitter, Hagel und Starkregen: Das Wetter in Deutschland wird Ende der Woche ungemütlich. Während Teile des Landes weiter schwitzen müssen, hält der Deutsche Wetterdienst auch Tornados für möglich.

Wie stürmig wird es denn?

In Nordrhein-Westfalen müsse vom Mittag an mit schweren Sturmböen, teils auch mit orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von 105 Kilometern pro Stunde gerechnet werden, teilte der DWD am Morgen mit.

Mancherorts könnten sich laut DWD womöglich sogar Tornados bilden. "Im äußersten Westen Deutschlands besteht ein geringes Risiko, dass sich Tornados bilden können", sagt Andreas Friedrich, Tornado-Experte des DWD, t-online.de. "Wir beobachten die Lage geben wenn nötig eine Warnung heraus."

Müssen wir auch mit Starkregen rechnen?

Zu den verbreiteten Unwettern kommen heftiger Starkregen und Hagel hinzu. Über mehrere Stunden seien Regenmengen von bis zu 75 Liter pro Quadratmeter möglich, sagte ein Sprecher des DWD. Welche Regionen besonders betroffen sind, ließ sich zunächst noch nicht absehen.

Wie sind die Aussichten für die nächsten Tage?

Die Unwetter bringen teilweise Starkregen, heftige Gewitter, Hagel und Sturmböen mit. Es kann lokal auch zu größeren Überschwemmungen kommen. Trotz der Wetterlage bleiben die Temperaturen, außer an den Küsten, bei über 30 Grad. Im Osten kann es am Donnerstag sogar noch einmal bis zu 35 Grad heiß werden. Schwitzen trotz Blitze ist das Motto des Donnerstages.

Freitag kann es besonders für die Menschen an der Nordsee am Vormittag ungemütlich werden. Hier kann es zu schweren Stürmen bis hin zu Orkanböen kommen. Ab Mittag beruhigt sich jedoch die Wetterlage über Deutschland. "Dann gibt es in weiten Teilen des Landes keine Unwetter mehr und frische Luft", so Salbert. Nur südlich der Donau kann es zu Regen und Gewittern kommen.

Dabei kühlt es deutlich ab. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 27 Grad und es bleibt in weiten Teilen des Landes trocken. Im Südwesten, in der Mitte und im Osten werden die Höchstwerte erreicht, südlich der Donau kann die Temperatur sogar bis auf 19 Grad sinken.

Muss ich meine Wochenend-Pläne ändern?

Das Wochenende wird im Süden sonnig und im Norden regnerisch. Am Samstag ziehen Schauer und Gewitter vor allem über den Norden und Nordwesten hinweg, hier wird es bis 25 Grad, ansonsten bis 27 Grad warm. Am Sonntag sind vereinzelt wieder mehr als 30 Grad möglich.

Eine ähnlich langanhaltende Hitzewelle wie zuletzt erwartet der DWD in diesem Jahr nicht mehr. Zwar werde es punktuell noch über 30 Grad heiß werden, sagte DWD-Meteorologe Jens Winninghoff: "Ich gehe aber nicht mehr von Werten über 35 Grad aus." Aber schon in der nächsten Woche könnte es zu Wochenbeginn verbreitet schon wieder Temperaturen um die 32 Grad geben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

Experten: Deutschland übertrifft wegen Corona das 2020-Klimaziel

Die Corona-Krise hat Menschen und Wirtschaft heftig zugesetzt - und die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland kräftig gedrückt. Ein längst abgeschriebenes Ziel wird nun wohl sogar übertroffen. Aber Experten mahnen: Eine Pandemie kann keine Klimapolitik ersetzen.

Als Folge der Corona-Krise hat Deutschland Experten zufolge das Klimaschutz-Ziel für das Jahr 2020 übertroffen. Der Treibhausgas-Ausstoß habe im vergangenen Jahr 42.3 Prozent unter dem Wert von 1990 gelegen, ergab eine Analyse der Denkfabrik Agora Energiewende, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Das eigentlich schon abgeschrieben Ziel für 2020 sah 40 Prozent weniger Emissionen als 1990 vor.

Den Berechnungen zufolge gingen die Emissionen um über 80 Millionen …

Artikel lesen
Link zum Artikel