Deutschland
12.06.2019, Brandenburg, Michendorf: Blitze zucken am Himmel. Starke Unwetter zogen in der Nacht über Brandenburg. Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bild: ZB / dpa / watson-montage

Die Unwetter gehen weiter – Probleme an Berliner Flughäfen in der Nacht

Wieder krachte es in Deutschland, es regnete in Strömen: Vor allem im Osten Deutschlands gab es am Abend und in der Nacht zum Mittwoch nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Unwetter.

5 Fakten zum wilden Sommer-Wetter:

Probleme an Berliner Flughäfen

Starker Regen und Gewitter sorgten für Probleme an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld.

Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen konnten Passagiere an den beiden Airports für mehrere Stunden weder ein- noch aussteigen, wie ein Sprecher von Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sagte. Starts und Landungen seien aber möglich gewesen. Wie viele Passagiere betroffen waren, konnte er zunächst nicht sagen.

Es fiel ganz schön viel Regen... wie dieses Video zeigt

Hagel in Sachsen und Brandenburg

In Sachsen und Brandenburg fielen zum Teil Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern.

Rund 100 Einsätze für die Feuerwehr in Potsdam

In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam musste die Feuerwehr mehr als 100 Mal ausrücken. Mehrere Keller liefen voll, Bäume stürzten um, Wasser sammelte sich auf einigen Straßen, ebenso in Berlin.

Zwischenzeitlich hatte der DWD für Teile Brandenburgs und Berlin die höchste Warnstufe herausgegeben.

So geht's weiter mit dem Wetter:

Angaben bei bis zu 34 Grad, besonders warm werde es etwa in Frankfurt/Oder (Brandenburg). Vor allem am Nachmittag könnte es aber größere Regenmengen geben mit mancherorts mehr als 30 Litern pro Quadratmeter in der Stunde, etwa in Teilen Sachsens, sagte ein DWD-Sprecher.

Im Westen liegen die Höchstwerte demnach mancherorts bei unter 20 Grad.

(ll/mit dpa)

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Sturmtief Mortimer: Bahn stellt Verkehr in Norddeutschland weitgehend ein

Am Montagmorgen war unter anderem bei Eystrup auf der Strecke zwischen Hannover und Bremen ein Baum auf die Gleise gestürzt. Die Strecke wurde daraufhin gesperrt. Ein Bahnsprecherin konnte zunächst keine Angaben dazu machen, wann die einzelnen Strecken wieder befahren werden können. Die Bahn bat alle Reisenden, sich im Internet über ihre Verbindungen zu informieren.

(hd/afp)

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