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Heute ist Welt-Emoji-Tag: 6 Emojis, die viele Menschen falsch verwenden

Fast Jeder verwendet täglich eines der 2800 Emojis beim Chatten. Wusstet ihr, dass die Dinger auch Probleme machen können? Und, dass viele immer wieder falsch verstanden werden?

Adrian Smiatek

Am 17. Juli ist inoffizieller Welt-Emoji-Tag. Tausende Varianten der Smileys und Symbole gibt es. Welche sind die beliebtesten?

2017 veröffentlichte Apple eine Übersicht dazu von iPhone-, iPad- und Mac-Nutzern. Auf Platz eins: "Lachen mit Tränen in den Augen". Auch das englische Lexikon "Oxford Dictionary" wählte 2015 dieses Emoji zum "Wort des Jahres".

Der "Emojitracker" bestätigt die Apple-Statistik. Die Seite analysiert alle weltweit gesendeten Kurznachrichten auf Twitter in Echtzeit auf verwendete Emojis. Das rote Herz landet in beiden Statistiken auf Platz zwei.

Aber Emojis werden oft auch falsch verwendet. Ursprünglich stammen die Bildchen aus Japan, deshalb kommt es manchmal zu Missverständnissen. Eine Übersicht:

Betende Hände

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Zwar sieht dieses Emoji auf Apple-Betriebssystemen wie ein High-Five zwischen zwei Freunden aus oder könnte Dankbarkeit ausdrücken. Tatsächlich ist damit jedoch Beten gemeint. Bei der Android-Variante ist das deutlich besser erkennbar.

Schläfriger Smiley

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Denkst du bei diesem Emoji an eine enttäuschte oder gar verschnupfte Person? Da liegst du falsch. In japanischen Mangas wird so Müdigkeit dargestellt. Schon seit mehreren Jahren wird daher über das Weglassen des Tropfens diskutiert, der immer wieder zu Missverständnissen führt.

Schläfrige Katze

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Auch diese Katze ist müde und erschrickt sich nicht gerade vor ihrem leeren Futternapf.

Verbeugende Person

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Diese Person ist weder müde, noch versteckt sie sich. Dieses Emoji verneigt sich gerade vor jemandem.

Beschämtes Gesicht

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Schickst du dieses Emoji auch gern, wenn du erstaunt über etwas bist? Dann übersiehst du etwas: die roten Wangen. Denn das Emoji schämt sich.

Umarmen

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Dieses freundliche Emoji sieht aus, als würde es euch zuwinken. Tatsächlich soll es eine Umarmung darstellen.

Wasserpistole oder echte Waffe?

Die Bedeutung von Emojis kann sich jedoch nicht nur wegen Falschinterpretationen variieren, sondern weil sie auf den unterschiedlichen Betriebssystemen auch unterschiedlich dargestellt werden. So entschied sich Apple beispielsweise 2016 dazu, die Pistole gegen eine Wasserpistole auszutauschen. Auf Android-Geräten erschien jedoch weiterhin die normale Pistole. Heutige zeigen auch viele Android-Smartphones eine Wasserpistole.

Ein deutlich weniger ernster Unterschied findet sich beim Burger-Emoji: Während Apple den Burger von unten nach oben in der Reihenfolge mit Salat, Fleisch, Käse und Tomate belegt, setzt Google hingegen auf Fleisch, Käse, Tomate und Salat. Offiziell heißt das Emoji übrigens "Hamburger" obwohl Käse drauf ist und es darum im Grunde "Cheeseburger" heißen müsste.

Sicherheitsrisiko 100 Emojis

Emojis können auch ein Problem darstellen: Das zeigte eine Sicherheitslücke bei Microsofts Messaging-Programm Skype von 2018. So führten etwa 100 Emojis in "Skype for Business beziehungsweise Microsoft Lync dazu, dass das Programm spürbar langsamer lief. 800 Emojis in einer Nachricht ließen den Messenger sogar einfrieren. Mittlerweile konnte die Sicherheitslücke durch ein Update geschlossen werden.

Jeder kann Emojis vorschlagen

Seit 1991 werden Emojis in einem offiziellem Unicode-Konsortium beschlossen. Jeder kann die Einführung neuer Emojis beantragen, wobei die meisten heute von Apple vorgeschlagen werden. So schlug der US-Konzern auch Emojis vor, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu zeigen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei t-online.de.

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