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++ Alibaba-Gründer Jack Ma zieht sich überraschend zurück ++

Die wichtigsten Kurz-News aus der Digital-Welt 

31.08.18, 07:44 08.09.18, 10:00

Abgang nach fast 20 Jahren: Der Chef und Mitbegründer des chinesischen Internetkonzerns Alibaba, Jack Ma, hat für kommende Woche seinen Rückzug aus dem Unternehmen angekündigt. Am Montag werde er seinen Abschied nehmen, sagte der Internetmilliardär in einem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit der "New York Times". Sein Schritt sei nicht das Ende, sondern der "Beginn einer Ära", sagte Ma in dem Interview.

Er selbst wolle sich nun auf sein wohltätiges Engagement im Bereich Bildung konzentrieren. Ma hatte bereits 2013 den Posten des Vorstandschefs bei der Alibaba Group aufgegeben und war zuletzt Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Das Abschieds-Interview

Der frühere Englischlehrer Ma hatte Alibaba 1999 mit gegründet und das Unternehmen zu einem milliardenschweren Internetkoloss ausgebaut. Es ist nicht nur Chinas Marktführer beim Online-Handel, sondern auch in anderen Branchen wie der Medien- und Filmsparte aktiv.

Laut Börsenschlusskurs vom Freitag ist Alibaba 420,8 Milliarden Dollar wert –361,8 Milliarden Euro.

Ma stieg in den vergangenen Jahren zu einem der reichsten Männer der Welt auf. Forbes schätzt sein Vermögen auf 38,6 Milliarden Dollar. Am Montag wird er 54 Jahre alt.

Ungewöhnlich war die Art seiner Rücktrittsankündigung. Die "New York Times" unterliegt in China der Zensur durch die herrschende Kommunistische Partei. Eine offizielle Mitteilung von Alibaba gab es am Samstag nicht, Anfragen wurden zunächst nicht beantwortet.

(afp)

Elon Musk kifft vor laufender Kamera und die Tesla-Aktie stürzt ab

Die Serie bizarrer Aktionen von Tesla-Chef Elon Musk geht weiter: Jetzt sorgte der exzentrische Milliardär für neues Kopfschütteln, als er in einem Videopodcast vor laufender Kamera Marihuana rauchte. Danach geriet die Tesla-Aktie am Freitag unter Druck – und das Minus wurde noch größer nach zwei plötzlichen Abgängen im Top-Management.

So räumt Buchhaltungschef Dave Morton seinen Posten nach nur rund einem Monat, wie der Elektroautobauer mitteilte. Zudem berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Teslas seit Mai 2017 amtierende Personalchefin Gaby Toledo nach einer im vergangenen Monat begonnenen Auszeit nicht wieder ins Unternehmen zurückkehren wolle.

Hier kifft der Tesla-Chef

Tesla äußerte sich dazu zunächst nicht.Die Aktie fiel im frühen US-Handel um mehr als sechs Prozent und notierte zeitweise nur noch knapp über dem Jahrestief vom April.

Musk irritierte in den vergangenen Monaten schon häufiger mit seltsamem Verhalten, weshalb Zweifel an seinen Führungsqualitäten wachsen und Rufe nach einer Beschneidung seines Einflusses im Unternehmen lauter werden. Jetzt trank er in einem Video-Podcast mit dem Comedian Joe Rogan Whiskey und zog an einem Joint. Er erklärte zugleich, er sei kein regelmäßiger Marihuana-Konsument - Musks jüngstes Gebaren hatte auch Fragen aufgeworfen, ob er Drogen nehme. In Kalifornien ist Marihuana legalisiert.

(dpa, afp, rtr)

Macht Spotify jetzt Universal, Sony und Warner Music platt?

Seit Jahrzehnten kommt man in der Musikwelt nur voran, wenn man einen Deal mit einer Plattenfirma hat. Und weltweit kontrollieren drei Großkonzerne rund 80 Prozent des Musikmarktes: Universal, Sony und Warner Music. Kann Spotify ihnen Druck machen?

Das versucht der Streamingdienst zumindest. Wie die New York Times berichtet, hat Spotify im Laufe des vergangenen Jahres direkte Deals mit einer kleineren Anzahl an Künstlern abgeschlossen. Für die Künstler ist das aus drei Gründen reizvoll:

REFILE - CORRECTING DATE  Daniel Ek, CEO of Spotify speaks at a Samsung product launch event in Brooklyn, New York, U.S., August 9, 2018. REUTERS/Lucas Jackson

Spotify-Gründer Daniel Ek. Bild: reuters

Spotify hat laut New York Times derzeit 83 Millionen bezahlende Kunden und rund 100 Millionen, die den Streamingdienst frei nutzen. Für die Künstler heißt das: Zugang zu einem riesigen Markt und man geht keinen Knebelvertrag mit einer Plattenfirma ein. Spotify-Gründer Daniel Ek hatte in der Vergangenheit zwar betont: "Lizenz-Deals machen aus uns weder ein Label, noch haben wir Interesse, ein Label zu werden."

Die Plattenfirmen sollte das dennoch nervös machen. Dieses Jahr läuft der Vertrag von Taylor Swift bei ihrem Label aus (Billboard). Sie soll nach einem Vertrag suchen, der ihr die Rechte an ihren Songs lässt. Spotify wird ihr vermutlich liebend gern einen anbieten.

(pbl)

EU will mehr europäische Inhalte auf Netflix und Amazon – zulasten von US-Produktionen

Die großen US-Streaminggiganten Netflix und Amazon Prime bekommen es jetzt mit der EU zu tun. Die fordert mehr europäische Inhalte.

Die EU will erreichen, dass bald mindestens 30 Prozent aller Produktionen auf Netflix und Amazon Prime aus Europa stammen. Das berichtet das US-Branchenmagazin Variety. Das Ziel: Die neue Richtlinie soll mehr Geld in die europäische Filmindustrie spülen. Denn um die Quote zu erfüllen, müssten die Streaminganbieter entweder mehr Produktionen aus EU-Ländern hinzukaufen oder eigene Produktionen in Auftrag geben.

Netflix, das besonders auf US-Produktionen setzt, versucht laut dem Bericht bereits, etwas gegen die neue Richtlinie zu unternahmen. In Deutschland gibt es bereits so ein Modell für den Streamingdienst, der sich aber hierzulande nicht erfolgreich wehen konnte.

Wie die Seite Techbook schreibt, könnten Netflix-Nutzer die Auflagen folgendermaßen zu spüren kriegen:

Netflix und andere Anbieter haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, die Quote zu erfüllen: Entweder sie streichen US-Serien und -Filme aus dem europäischen Angebot oder investieren, wie von der EU angedacht, mehr in europäische Produktionen.

Möglich also, dass du zugunsten der Quote also dann auf die eine oder andere US-Produktion verzichten musst.

(pbl)

Chefs von Facebook und Twitter räumen im Kreuzverhör Versäumnisse ein

Der US-Senat ist besorgt über eine fortdauernde Einflussnahme Russlands auf die öffentliche Meinung in den USA. "Russland hat nicht damit aufgehört", sagte der Vizevorsitzende des Geheimdienstausschusses im US-Senat, Mark Warner, am Mittwoch zu Beginn einer Anhörung zu dem Thema. Die Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg und Twitter-Chef Jack Dorsey mussten dem US-Senat dort Rede und Antwort stehen. Dorsey erklärte, Twitter basiere nicht "auf einer politischen Ideologie".

Sandberg und Dorsey im Kreuzverhör:

Twitter CEO Jack Dorsey and Facebook COO Sheryl Sandberg testify before a Senate Intelligence Committee hearing on foreign influence operations on social media platforms on Capitol Hill in Washington, U.S., September 5, 2018. REUTERS/Joshua Roberts

Bild: reuters

Zugleich räumten er und Sheryl Sandberg Versäumnisse ein. Twitter und Facebook seien unzureichend auf Versuche russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahlen 2016 vorbereitet gewesen. "Wir waren zu langsam, das zu bemerken, und haben zu langsam gehandelt", sagte Facebook-Geschäftsführerin Sandberg. Auch Twitter-Chef Jack Dorsey sagte, man sei "unvorbereitet und schlecht ausgestattet" gewesen. Beide sicherten Schritte zu, um das Problem für die Kongresswahlen im November in den Griff zu bekommen.

Das Eingeständnis:

Der Demokrat Warner beklagte, Russland infiltriere weiter die Sozialen Medien. Sie würden immer besser dabei und es sei zunehmend schwer, ihnen auf die Spur zu kommen. Unternehmen wie Facebook und Twitter hätten zwar schon einiges dagegen unternommen. "Es gibt aber immer noch eine Menge zu tun." Er habe Zweifel, dass die Internet-Konzerne alleine die nötigen Schritte unternähmen.

Russlands Regierung wird schon seit Jahren vorgeworfen, über Facebook und Co. die öffentliche Meinung in den USA manipulieren zu wollen. Die US-Geheimdienste geben sich sicher, dass Russland Einfluss auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016 genommen hat. Dazu laufen in den USA Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller, die von US-Präsident Donald Trump als "Hexenjagd" abgetan werden. Die russische Regierung weist die Vorwürfe stets von sich. 

(dpa, afp)

So sieht offenbar das neue iPhone XS aus

Die nächsten iPhones werden so gut wie sicher am 12. September vorgestellt. Apple lud für diesen Tag zu einem Event in seinem Hauptquartier in Cupertino ein. September ist die Zeit, in der traditionell die neuen iPhone-Modelle rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft präsentiert werden. Der Konzern selbst machte in den Einladungen am Donnerstag wie gewohnt keine Hinweise darauf, was zu erwarten ist.

Dem Apple-Blog 9to5Mac ist ein Foto zugespielt worden, dass das neue iPhone XS zeigen soll. Woher das Foto stammt, ist nicht klar. Laut Medienberichten will der Konzern aus Cupertino in Kalifornien im September gleich mehrere Nachfolger des iPhone X vorstellen. 

So soll das neue iPhone XS aussehen:

9to5Mac/Apple

Das günstigere Modell solle ein 6,1 Zoll (15,5 cm) großes Display bekommen. Im Gegensatz zum mehr als 1000 Euro teuren iPhone X solle es einen LCD-Bildschirm statt der kontrastreicheren OLED-Technologie haben - und der Rahmen werde aus Aluminium statt Edelstahl sein. Neben einer Auffrischung des iPhone X mit seinem 5,8-Zoll-Display soll es den Berichten zufolge auch eine größere Version mit einer Diagonale von rund 6,5 Zoll (16,5 cm) geben. Die mit dem iPhone X eingeführte Gesichtserkennung FaceID werde nun in allen Modellen den Fingerabdruck-Sensor ersetzen.

(pb/dpa)

Hacker wegen Leak von Nacktfotos von Jennifer Lawrence verurteilt

Mit dieseIm Nacktfoto-Skandal um US-Promis muss ein 26 Jahre alter Amerikaner für acht Monate in Haft. Dies gab die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Connecticut am Mittwoch bekannt. Der Mann hatte sich bereits im April schuldig bekannt, Computer gehackt zu haben. Er war einer von vier Männern, die 2014 festgenommen wurden, nachdem zahlreiche intime Fotos und Videos von Stars im Netz veröffentlicht worden waren.

FILE - In this March 4, 2018 file photo, Jennifer Lawrence arrives at the Oscars at the Dolby Theatre in Los Angeles. A Connecticut man is asking for leniency while facing sentencing for hacking into more than 250 iCloud accounts of Hollywood stars and other people. George Garofano, of North Branford, was one of four men arrested in the 2014 hacking scandal that led to private photos of Lawrence, Kirsten Dunst, Kate Upton and others being made public. Sentencing is scheduled for Aug. 29,  in federal court in Bridgeport. (Photo by Jordan Strauss/Invision/AP, File)

Hollywood-Schauspielerin Jennifer Lawrence wurde Opfer eines Hack-Angriffs. Bild: Jordan Strauss/Invision/ap

Der Täter hatte sich monatelang illegal Zugang zu Cloud-Diensten von Prominenten wie Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence, Schauspielerin Kirsten Dunst oder Sängerin Ariana Grande verschafft.

"Als es passierte, war es so unfassbar verletzend, dass man es nicht einmal in Worte fassen kann."

Jennifer Lawrence nach der Tat gegenüber dem "Hollywood Reporter".

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft benutzte der Mann sogenannte Phishing-Mails. Dabei handelte es sich um gefälschte E-Mails, die angeblich von Apple oder Google stammten. In den Mails fragte der Mann nach Usernamen und Passwörtern. Antworteten die Opfer, hatte er Zugriff auf ihre Email-Konten und somit auf Daten wie Fotos und Videos. Die anderen drei Hacker wurden zuvor zu Gefängnisstrafen zwischen neun und 18 Monaten verurteilt.

(pb/aj/dpa/tol)

++ Mit diesen 3 Techniken will Instagram künftig deinen Account schützen ++

Das soziale Netzwerk Instagram hat am Dienstag angekündigt, neue Tools in seiner App zu integrieren, um die Accounts seiner Nutzer künftig besser zu schützen. Das teilte Instagram-Mitgründer Mike Krieger auf seinem Blog mit. 

Zum einen sollen Nutzer künftig besser vor Fake-Accounts geschützt werden: Betreiber von Profilen mit vielen Followern sollen künftig die Möglichkeit erhalten, detaillierter Auskunft über ihre Nutzung des Accounts zu geben. So könnte etwa die Betrugsmasche von Fake-Gewinnspiel künftig erschwert werden.

Große Accounts sollen das Feature demnach bereits im September erhalten, der Rest von Instagram-Fest dann in den folgenden Wochen.

instagram

Zweitens soll der Verifizierungsprozess von Nutzerprofilen verfeinert werden. Den berühmten kleinen blauen Haken neben einem Nutzerprofil, der die Echtheit des Profils garantieren soll, bekommen künftig nur noch Nutzer, die mit einem Verifizierungsteam von Instagram in Kontakt getreten sind. 

Und drittens sollen der Login in die Instagram-App zukünftig auch über Drittanbieter möglich sein – andere Webseiten bieten einen Login via Google, Twitter oder anderen Dritt-Seiten bereits an.

Einen neuen Filter verkündigte Krieger leider nicht. 

(pb)

Tschüss, Taylor Swift! Koreaner brechen ihren YouTube-Rekord

Oha! Wenn das mal nicht für "Bad Blood" sorgt... Die südkoreanische Boyband BTS hat einen Rekord auf YouTube gebrochen. Der Clip zur neuen Single "Idol" wurde binnen der ersten 24 Stunden 45 Millionen Mal abgerufen, wie YouTube am Dienstag mitteilte – damit stießen die sieben Jungs Pop-Superstar Taylor Swift vom Thron.

7 Jungs aus Südkorea: BTS

Video: YouTube/ibighit

Ihr Video "Look What You Made Me Do" habe im August 2017 am ersten Tag 43,2 Millionen Abrufe verzeichnet, hieß es weiter.

Taylor Swift Youtube

Bild: youtube.com/TaylorSwift

Gegen Popmusiker aus Korea kommt aber kaum jemand an. Wir erinnern uns alle an Rapper Psy 2012 – damals knackte sein "Gangnam Style" als erstes YouTube-Video die Marke von einer Milliarde Abrufen.

(jd/dpa)

Neues iPhone soll es in 3 Versionen geben – von teuer bis geht so

Pünktlich zum lukrativen Weihnachtsgeschäft plant Apple offenbar, sein Top-Modell X in drei unterschiedlichen Bildschirmgrößen und Preisklassen anzubieten – das meldete der Finanzdienst Bloomberg am Montag.

Und was sind die Neuheiten?

Apple war es mit dem iPhone X trotz anfänglicher Zweifel von Branchenbeobachtern gelungen, die noch einmal deutlich höhere Preismarke von 1000 Euro zu etablieren. Mit der Präsentation der neuen iPhones wird für Mitte September gerechnet.

(jd/dpa)

So deaktivieren Netflix-User Werbung zwischen Serien-Folgen

Netflix hat zu Testzwecken begonnen, zwischen einzelnen Serien-Folgen Werbung einzublenden für andere Inhalte. Die Trailer werden automatisch abgespielt und können beim Binge-Watching stören. Doch das muss nicht sein.

In den Netflix-Einstellungen lässt sich die "Test-Teilnahme" deaktivieren. Danach können Serien-Junkies wieder ungestört eine Folge nach der anderen genießen.

Bild: screenshot: watson

Das Deaktivieren ist nur über den Web-Browser möglich, nicht mit der Netflix-App für Mobilgeräte.

Die Werbeeinblendungen erfolgen (noch) nicht regelmässig und nicht bei allen Netflix-Usern. Sollte das Unternehmen die definitive Einführung der automatischen Serien-Trailer beschliessen, wird man nichts mehr dagegen tun können.

Man führe jedes Jahr "Hunderte Tests" durch, um besser verstehen zu können, "was den Mitgliedern hilft, leichter etwas Großartiges zum Schauen zu finden", teilte Netflix mit.

(dsc, via CNET)

YouTuber können bald entscheiden, ob du Werbung überspringen kannst

Wenn du ganz ehrlich zu dir bist: Wie genervt bist du von Werbung auf YouTube auf einer Skala von genervt bis sehr genervt? Wenn du jetzt denkst: "Ja, ich bin genervt. Aber nach ein paar Sekunden kann ich ja auf überspringen klicken.", dann müssen wir dich jetzt enttäuschen.

Der Grund: Zumindest YouTuber können bald entscheiden, ob du die Werbung in Zukunft weiter überspringen kannst, oder nicht. Gelten soll das auch für alte Videos, wie hier erklärt wird: 

Die neue Einstellung soll ab der kommenden Woche ausgerollt werden. 

Warum macht YouTube das?

(hd)

Eventim darf dir kein Geld fürs Ticket-Ausdrucken berechnen

Konzert-Gänger freuen sich über diese Nachricht: Am Donnerstag hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, dass die pauschale Gebühr für das Ausdrucken von Tickets des Unternehmens Eventim in Höhe von 2,50 Euro  unzulässig ist. 

 Geklagt hatte die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen. Aus deren Sicht betrifft das Urteil auch weitere Anbieter auf dem Markt, die pauschal Geld dafür verlangen, wenn ihre Kunden die Tickets am eigenen Drucker ausdrucken.

Eintrittskarte von Eventim zur Generalprobe des Musikantenstadls in der Erdgasarena in Riesa

Wenn die Foto-Agenturen als einziges Foto von Eventim-Karten ein Foto von einem Musikantenstadl-Konzert haben... Bild: suedraumfoto/imago

Eventim hatte bis zuletzt 2,50 Euro für die Option verlangt. "Wir nehmen das Urteil des BGH zur Kenntnis und werden dieses umsetzen", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Bis die Urteilsbegründung bekannt sei, werde der Service weiterhin zur Verfügung stehen, ohne dass Zusatzgebühren verlangt würden.

Nach Angaben von Marktteilnehmern werden in Deutschland rund zehn Prozent aller Konzertkarten ausgedruckt. 

(pb/dpa)

Facebook hat gerade 652 Fake-News-Accounts gelöscht – wer offenbar dahinter steckt

Facebook kämpft weiter gegen Propaganda auf seiner Plattform. Das Online-Netzwerk löschte 652 Accounts, Seiten und Gruppen, die aus dem Iran und mutmaßlich vom Umfeld des russischen Militärgeheimdiensts betrieben worden seien.

In einer Telefonkonferenz mit Journalisten in der Nacht zum Mittwoch sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg, es habe sich um koordinierte Aktionen mit verknüpften Accounts gehandelt.

Das Wort Fake mit Facebook-Radiergummi, Fake News in sozialen Netzwerken

the Word Fake with Facebook Eraser Fake News in Social Networks

Bild: imago stock&people

Hunderttausende Nutzer hätten mindestens einen dieser gefälschten Accounts abonniert. Die Zuordnung von Aktivität zu russischen Geheimdienstkreisen beruhe hingegen auf Erkenntnissen amerikanischer Sicherheitsbehörden, hieß es. Diese Accounts hätten sich vor allem auf Syrien und die Ukraine fokussiert und diesmal die USA nicht im Visier gehabt.

Facebook hatte zuletzt Ende Juli einen Versuch gemeldet, mit einem Netzwerk gefälschter Profile die öffentliche Meinung in den USA zu manipulieren. Facebook war hart dafür kritisiert worden, dass auf der Plattform vor allem im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 gefälschte Accounts in großem Stil Falschinformationen verbreiten konnten.

Auch Twitter teilte am Dienstag mit, dass es rund 300 Fake-News-Accounts gelöscht habe.

(pb/dpa/rtr)

Tik Tok startet Werbeoffensive – und das ist der Song dazu

Die Social Media App "Tik Tok" schaltet nach der Fusion mit "Musical.Ly" derzeit verstärkt Werbungen auf Kanälen wie Youtube & Co. 

Der Song geht ins Ohr. Und viele Fragen sich: Wer singt da?

Und das ist der Song

Video: YouTube/ELEMENTS

Es handelt sich dabei um das Lied "Monster" von der Band Meg & Dia im Lum!x-Remix von Elements. 

(dpa, afp, rtr)

Netflix schaltet Werbung zwischen Serien-Episoden – erstmal nur als Test

Der Streaminganbieter Netflix will künftig Werbung schalten. Zwischen einzelnen Episoden von Folgen einer Serie laufen bereits bei vielen Usern Werbespots, wie die Website ars technica berichtet.

Allerdings wird nicht für externe Angebote geworben, sondern für weitere Streamingangebote von Netflix.

Reddit-User berichteten von Werbeclips für komplett andere Shows, die zwischen den Episoden ihrer Serie geschaltet wurden.

Netflix bestätigte die Neuerung mit dem folgenden Statement:

"Wir testen ob das Anbieten von Empfehlungen zwischen Episoden den Mitgliedern hilft, schneller Geschichten zu entdecken, die sie interessieren."

Netflix betont, dass es sich hierbei um einen Test handelt. Die Werbung wird nicht von allen Usern gesehen, sondern nur einem bestimmten Segment an Usern ausgespielt. Je nach deren Interaktion mit den Werbetrailern überlege Netflix sich dann, wie es weiter verfahre.

(yp)

Akku von iPad explodiert – ausgerechnet im Apple Store

Der Akku eines iPad ist explodiert – ausgerechnet im Apple Store in Amsterdam. Die Feuerwehr räumte das Geschäft im Zentrum der Innenstadt kurzzeitig, drei Menschen mussten am Sonntag wegen Atemproblemen behandelt werden. 

Greg Joswiak, vice president of iOS, iPad and iPhone product marketing, speaks during an Apple event at Lane Technical College Prep High School, Tuesday, March 27, 2018, in Chicago. (AP Photo/Charles Rex Arbogast)

Bild: AP

Die Mitarbeiter des Apple Stores hatten das Gerät zuvor selbst in eine Kiste mit Sand gelegt. 

(dpa, rtr)

Amsterdam greift Facebook-Daten von Problemkids ab

Die Stadt Amsterdam hat die Facebook-Accounts von Problemkids ausspioniert. Das berichtete die Zeitung NRC Handesblad am Samstag. Demnach hat die Stadtverwaltung vor drei Jahren 64.540 Facebook-Profile eingesehen, um Kontakte und Treffpunkte von 126 Problemkids auszuspähen. Ein Jahr später wurde die Aktion für 36 Jugendliche wiederholt, dabei wurden 7000 Facebook-Profile ausspioniert. Die Jugendlichen stammen vor allem aus dem Problem-Viertel Amsterdam-Nord.

FILE PHOTO: People are silhouetted as they pose with mobile devices in front of a screen projected with a Facebook logo, in this picture illustration taken in Zenica October 29, 2014. To match Special Report MYANMAR-FACEBOOK/HATE      REUTERS/Dado Ruvic/File Photo

Bild: X02714

Der Lauschangriff der Stadt fand heftige Kritik. Gerrit-Jan Zwenne, Privacy-Experte von der Universität Leiden, sagte dem NRC Handelsblad: 

"Menschen sind im Internet oft zu leichtfertig mit ihren Daten. Aber was die Stadt da unternommen, ist nicht rechtmäßig."

Gerrit-Jan Zwenne, Privacy-Experte

Google startet eigenen Flagshipstore

Apple macht's, Microsoft macht's. Jetzt will auch Google einen eigenen Flagshipstore eröffnen. Nach einem Bericht der Zeitung "Chicago Tribune" hat sich der Softwarekonzern in Chicago in der renommierten Randalph Street bereits eine Fläche von 1300 Quadratmetern gesichert.

Delivery drivers on elecrtric scooters wait near the brand logo of Alphabet Inc's Google outside its office in Beijing, China, August 8, 2018.  REUTERS/Thomas Peter

Bild: X90176

Google könnte dort etwa die Pixel-Smartphone, die smarten Home-Lautsprecher, die Chromebooks oder mögliche neue Geräte vertreiben. Bisher verkauft der Konzern vornehmlich über Online-Stores oder andere Händler. 

(per)

Ein 16-Jähriger hat ein Apple gehackt – weil er so ein großer Fan ist

Und was hast du mit 16 so gemacht? Wahrscheinlich nicht Apple gehackt. Ein junger Mann aus Australien hat am Donnerstag gestanden, aus seinem Jugendzimmer heraus die IT-Sicherheitsvorkehrungen des Tech-Giganten umgangen haben soll. (The Age)

Aus dem internen Netzwerk des Konzerns lud der Schüler, der zum Tatzeitpunkt 16 Jahre alt war, 90 Gigabyte an Daten herunter – und speicherte sie in einem Ordner namens "hacky hack hack" ab, heißt es in dem Bericht des Portals Mac&I. Welche Daten genau betroffen sind, wurde nicht bekannt. 

Der Junior-Hacker sei ein "großer Apple-Fan" und habe davon geträumt, eines Tages für den Konzern zu arbeiten, so der Anwalt des Jugendlichen vor Gericht. Ein Hack aus Verehrung also? Genaueres ist nicht bekannt: Die Identität des Jugendlichen wird von den Behörden geschützt, auch Apple will sich zu dem Vorfall nicht äußern.

(pb)

Unbekannte haben massenhaft Instagram-Konten gekapert

Eine Serie mysteriöser Hackerangriffe verunsichert Instagram-Nutzer. Wie das Portal "Mashable" schreibt, häufen sich in sozialen Medien die Berichte von Betroffenen, die sich plötzlich von ihrem eigenen Instagram-Konto ausgesperrt sahen. Unbekannte hatten die Kontrolle übernommen und eine russische E-Mail-Adresse als primären Kontakt festgelegt.

The Instagram icon is seen on an iphone in this photo illustration. Man holding an iPhone with city on the background PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xHollandsexHoogtex/xJaapxArriensx x75960320x

Bild: imago stock&people

Instagram teilte auf Nachfrage mit, die Vorfälle würden aktuell noch untersucht. "Wir werden die notwendigen Schritte einleiten, um den Betroffenen zu helfen." Es seien eigene Teams abgestellt worden, um die gehackten Konten wiederherzustellen. Ob das Problem auf eine Sicherheitslücke oder auf Unvorsichtigkeit von Seiten der Nutzer zurückzuführen ist, blieb zunächst unklar.

(tol)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kai Hawaii 26.04.2018 10:24
    Highlight Bin zu Posteo.de gewechselt. Für einen schlappen Euro pro Monat.
    1 11 Melden
  • Gesalzenes Moped 03.04.2018 14:55
    Highlight Also ich habe da nicht darauf gewartet, Facebook/WhatsApp darf nur noch meine verschwindende Kehrseite betrachten 😁
    11 0 Melden

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