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April 30, 2018 - Poland - A pixelated photo of Facebook founder and CEO Mark Zuckerberg on an iPhone in this photo illustration on April 30, 2018. Poland PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAn230 20180430_zaa_n230_780 Copyright: xJaapxArriensx

Facebook-Chef Mark Zuckerberg freut sich, wenn er seine Nutzer besonders gut kennt.  imago

Facebook soll Teenager gegen Taschengeld ausgespäht haben

Facebook hat nach einem Medienbericht unter anderem auch Teenagern Geld bezahlt, um sich Zugang zu ihren gesamten Aktivitäten auf Smartphones zu verschaffen.

Mit den angeforderten Berechtigungen könne die App unter anderem auf Unterhaltungen in Chat-Diensten, verschickte Fotos und Videos, Adressen besuchter Webseiten und auch Daten aus Ortungs-Anwendungen zugreifen, sagte IT-Sicherheitsexperte Will Strafach dem Blog. Unklar blieb zunächst, an welchen Informationen genau Facebook interessiert sei.

Wie liefen die Maßnahmen ab?

Die Nutzer für die App werden demnach als Teilnehmer einer Forschungs-Studie zum Online-Verhalten rekrutiert und auf die Sammlung privater Daten hingewiesen. Bei Minderjährigen werde die Zustimmung der Eltern eingefordert. Zugleich sei nicht immer gleich erkennbar gewesen, dass Facebook hinter der Studie stehe. Nutzer seien zum Teil auch aufgefordert worden, eine Liste ihrer Amazon-Bestellungen einzureichen.

Das Online-Netzwerk betrieb zuvor bereits die App "Onavo", die als eine sichere VPN-Tunnel-Verbindung beworben wurde. Zugleich lieferte die App Facebook aber auch wichtige Informationen darüber, welche anderen Online-Dienste bei Nutzern populär sind. Apple verbannte sie im vergangenen Jahr nach einer Verschärfung der Regeln zum Datenzugriff von Apps aus seiner Download-Plattform.

Die App "Facebook Research" werde nun auf iPhones an Apple vorbei installiert, schreibt TechCrunch. Facebook mache dafür von seinen Möglichkeiten Gebrauch, als Firma eigene Apps auf Telefone von Mitarbeitern aufspielen zu können. Aus Sicht des IT-Experten Strafach ist diese Vorgehensweise ein Verstoß gegen Apples App-Store-Regeln, Facebook bestreitet das.

(pb/dpa)

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