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Bild: imago/montage

Facebook überlegt, Inhalte von Impfgegnern zu sperren

Facebook überlegt, wie man irreführende Inhalte von Impfgegnern auf seiner Plattform entfernen, reduzieren und zurückstufen kann, um die Verbreitung falscher Informationen zu bekämpfen.

Während sich Masern in den USA ausbreiten, richten sich Anzeigen von Anti-Impf-Organisation gezielt an schwangere Frauen auf Facebook. Gleichzeitig werden Beiträge häufig innerhalb verschiedener Facebook-Gruppen geteilt, die Menschen davon abhalten wollen, ihre Kinder zu impfen, berichtet der US-Newsdienst "Bloomberg".

Facebook sagte demnach, dass es falsche Informationen von der Plattform reduzieren oder entfernen kann. Das soziale Netzwerk sagte auch, dass es sich entscheiden könne, Impfgegner-Inhalte auch in den Facebook-Suchergebnissen abzuwerten.

Benutzer haben die Möglichkeit, Inhalte jederzeit zur Überprüfung zu melden, gesundheitsbezogene Infos werden von den Fact-Check-Partnern von Facebook in 25 Ländern überprüft.

Wann starten die Facebook-Maßnahmen in Deutschland?

Laut "Business Insider" sucht Facebook nach Möglichkeiten, pädagogische Informationen über Impfstoffe leichter zugänglich zu machen und gleichzeitig den Schaden durch Fehlinformationen zu minimieren, aber es ist immer noch dabei "darüber nachzudenken, wie der richtige Ansatz für diese Bemühungen aussehen könnte".

Es ist noch unklar, ob und wann Facebook die Maßnahmen gegen Impfgegner in Deutschland startet. Englischsprachige Gruppen wie "Rage Against the Vaccine" und "The Truth About Vaccines" haben über 40.000 Mitglieder.

Laut der US-Gesundheitsorganisation CDC gab es über 100 Fälle von Masern seit Anfang Januar, im gesamten Jahr 2016 waren es nur 86. Die WHO nannte Impfmüdigkeit eine der Top Ten-Herausforderungen für 2019.

(Dieser Text ist zuerst auf t-online.de erschienen)

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