Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

watson-montage

Apple bastelt an einem eigenen Netflix. 4 Fragen und Antworten dazu

08.08.18, 17:35 09.08.18, 07:22

Pascal Scherrer

Apple steigt in den Markt für Film- und Serien-Streaming ein. Was für viele Jahre ein Gerücht war, konkretisiert sich nun immer mehr. Dabei setzt Apple, genau wie Netflix, Amazon und Co., vor allem auf Eigenproduktionen.

Obwohl der Konzern seinen neuen Streaming-Dienst noch nicht offiziell bestätigt hat, gibt es diverse Hinweise, die zeigen, dass der Konzern mit Hochdruck daran arbeitet. Die Wichtigsten sind dabei:

Viel interessanter ist aber, was genau der Service gegenüber der Konkurrenz bietet. Viele gesicherte Infos gibt es noch nicht. Hier die Antworten auf die vier wichtigsten Fragen:

Wie wird der Service erhältlich sein?

Am wahrscheinlichsten ist, dass Apple die Eigenproduktionen über seine TV-App anbieten wird. Immerhin hat Apple mit 1,3 Milliarden aktiven Geräten eine gigantische Reichweite.

Möglicherweise wird Apple aber auch einfach seinen bereits bestehenden Musik-Streaming-Dienst "Apple Music" um das Serien- und Film-Streaming erweitern. Dafür spricht, dass bereits zwei von Apple produzierte Reality-Shows ausschließlich über Apple Music erhältlich sind.

Wird der Service nur für Apple-Geräte verfügbar sein?

Nicht unbedingt. Wird der Service tatsächlich via iTunes, respektive "Apple Music" vertrieben, wäre er natürlich auch auf Windows und Android verfügbar.

Apple dürfte aber durchaus daran interessiert sein, mit exklusiven und hochkarätigen Serien neue User zum Kauf eines Apple-Gerätes zu bewegen. Bewerkstelligen ließe sich das beispielsweise mit einem früheren oder sogar exklusiven Release von Content auf Apple-Geräten.

Was wird der Service kosten?

Es ist anzunehmen, dass Apple sich hier an der Konkurrenz orientiert. Sollte der Dienst in Apple Music integriert werden, kann es gut sein, dass der Abopreis nicht merklich steigt und sich irgendwo zwischen 10 und 20 Euro einpendelt.

Welchen Content wird es geben?

Obwohl sich Apple geheimniskrämerisch gibt, ist Folgendes bekannt:

Filme

Laut einem Bericht von Bloomberg soll sich Apple in Verhandlungen mit dem irischen Animationsstudio Cartoon Saloon befinden. Das Studio hat unter anderem den Oscar-nominierten Film "Brendan und das Geheimnis von Kells" produziert. Für Apple soll Cartoon Saloon mindestens einen Spielfilm produzieren.

Der Trailer zum Animationsfilm:

Video: YouTube/Ascotzwei

Bestätigt ist auch ein Dokumentarfilm über den Sänger Ed Sheeran. Regie führt dessen Cousin Murray Cummings, der bereits eine Dokumentation über Sheeran gedreht hat.

Weiterhin gibt es Gerüchte, dass Kinofilme bereits zwei bis drei Wochen nach dem Kinostart auf Apples Streaming-Dienst verfügbar sein sollen. Apple befände sich diesbezüglich in harten Verhandlungen mit den großen Hollywood-Studios. Allerdings werden diese "Premium Video On Demand"-Filme wohl extra kosten. Pro Film könnten zwischen 30 und 50 US-Dollar fällig werden.

Serien

Mit "Carpool Karaoke" und "Planet of the Apps" hat Apple bereits zwei Eigenproduktionen abgeliefert. Allerdings handelt es sich dabei um Reality-Shows. Die Zukunft der Apple-Serien wird aber in hochwertigen Produktionen à la HBO liegen.

Trailer zu «Planet of the Apps»:

Video: YouTube/Apple

Aktuell sind 14 Serien bekannt, an denen Apple arbeitet. Neben Neuentwicklungen schickt der Apfelkonzern auch Adaptionen und Remakes ins Rennen. Prominente Beispiele sind:

Was denkt ihr? Braucht es noch einen Streaming-Dienst für Serien und Filme?

Mehr zu Netflix findest du hier:

"Avatar – Der Herr der Elemente" kommt auf Netflix zurück – mit echten Schauspielern

Macht Disney bald Netflix platt? 23 Filme und Serien, die Disney schluckt

Netflix recycelt "Sabrina, total verhext!" 5 Dinge, die du darüber wissen musst

Warum mehr als 230.000 Menschen gegen die  Netflix-Serie "Insatiable" sind

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

++ GIF's lassen sich jetzt auch per Instagram Direct verschicken ++

Die wichtigsten Kurz-News aus der Digital-Welt 

Seit Donnerstagabend kannst du in Instagram Direct Nachrichten mit GIFs versenden. Dazu den GIF Button in einer Direct-Unterhaltung antippen – damit öffnet sich die Giphy-Datenbank, auswählen, absenden.  

GIFs in Direct sollen in den neuesten Versionen von Instagram auf iOS und Android verfügbar sein.

(jd)

Die Wohnungsplattform Airbnb stellt nach Kritik der EU-Kommission die Preise auf der Internet-Seite transparenter dar. Airbnb habe Änderungen bei bestimmten Punkten zugesagte, teilte …

Artikel lesen