Digital

Influencer sind scharf auf diesen sibirischen See – doch der ist hoch giftig

"Novobirisker Malediven" wird der See, der im Südwesten Russlands liegt, genannt. Das ruhige, türkisfarbene Wasser ist ein Magnet für zahlreiche Instgrammer. Einige paddeln sogar mit aufblasbaren Boards oder Flamingos über die Oberfläche. Doch das ist keine gute Idee.

Denn der See ist kein Naturphänomen, sondern ein hochgiftiger, künstlicher Teich, in dem Asche aus dem nahegelegenen Kohlekraftwerk abgelagert wird. Nun hat die Firma des Kraftwerks reagiert und darauf aufmerksam gemacht, dass das Schwimmen im See, den die Firma als sogenannte "Aschenhalde" nutzt, gefährlich ist.

Der See ist mit giftigen Chemikalien gefüllt, die allergische Hautreaktionen auslösen können. Das Wasser erhält seine Farbe durch die Tiefe des Sees und den verschiedenen Metalloxiden, die darin aufgelöst sind.

Das Unternehmen schrieb im Netz ebenfalls, dass der Grund des Sees schlammig ist und das Herauskommen "fast unmöglich". In Großbuchstaben ergänzt heißt es weiter: "Darum bitten wir euch sehr, dass ihr auf der Suche nach einem Selfie nicht in die Aschenhalde (des Kraftwerks, Anm. d. Red.) fällt. Das ist ein großes Risiko!"

Trotz der eindeutigen Warnung der Firma, strömen laut CNN noch immer zahlreiche Menschen zum See, um in der Nähe des Ufers oder gar auf dem Wasser für das perfekte Instagrambild zu posieren.

(ohe)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Influencer verspeist Baby-Delfin? Was hinter diesem Streich steckt

Appetitlich ist sicherlich anders: Der Youtuber und Influencer Inscope21 sorgte in den vergangenen Tagen für Aufregung unter seinen Followern. In einer Instagram-Story hatte der 24-jährige Stuttgarter berichtet, dass er ein Delfinbaby verspeist habe.

Neben zahlreichen empörten Fans ritten auch einige Youtube-Stars wie Unge oder der Koch Attila Hildmann auf der Empörungswelle munter mit. Mit Robert Marc Lehmann schaltete sich sogar ein auf Instagram reichweitenstarker Meeresbiologe in die …

Artikel lesen
Link zum Artikel