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Wie stark ist das neue Windows? getty images/microsoft/watson montage

Diese 7 Änderungen bringt das April-Update für Windows 10

Im April soll das große Update für Windows 10 erscheinen. Die kommende Version des Betriebssystems verspricht eine Reihe neuer Features. Ein Überblick.

Jedes Jahr veröffentlicht Microsoft zwei große Updates für Windows 10: Für gewöhnlich kommt eines im Frühjahr und eines im Herbst. Auch dieses Jahr soll im Frühjahr eine neue Version für Microsofts Betriebssystem erscheinen: das Windows-10-April-Update. Das berichten verschiedene Medien, unter anderem "Techradar.com".

Ein offizielles Veröffentlichungsdatum hat Microsoft noch nicht genannt. Test-Versionen wurden aber bereits an Nutzer ausgespielt. Diese sieben Neuerungen gelten als sicher, schreibt "Techradar.com":

Light Theme

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Windows 10 im hellen Light-Theme-Look. microsoft

Im letzten Windows-Update erlaubte Microsoft den Dark Mode auch für den Explorer. Nun soll ein Light Theme, ein heller Modus, folgen. In dem Modus werden unter anderem Farben für das Action Center, das Startmenü und die Taskleiste heller dargestellt.

Microsoft trennt Cortana von der Suche

Microsofts Sprachassistentin Cortana ist nicht länger Teil der Windows-Suche. Wer jetzt etwas in die Suchleiste tippt, erhält Ergebnisse aus dem Betriebssystem. Wer Cortana befragen möchte, muss eine separate Schaltfläche anklicken.

Änderungen am Start-Menü

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Mit dem nächsten Update sollen sich mehr vorinstallierte Apps löschen lassen. microsoft

Laut "Techradar" ist das Startmenü ab dem Windows-10-April-Update weniger überladen. Auch sollen sich mehr vorinstallierte Apps löschen lassen. Welche das sind, liest du hier. Zudem soll das Startmenü in Zukunft auf einem eigenen Prozess laufen: "StartMenuExperienceHost.exe" statt "ShellExperienceHost.exe" wie bisher. Dadurch soll es reibungsloser laufen und weniger anfällig für Probleme sein, die durch andere Prozesse im System auftreten können.

Updates lassen sich pausieren

Nutzer der Windows 10 Home Edition sollen ab der kommenden Version Updates für einige Tage pausieren können. Bisher war die Option Nutzern von Windows 10 Pro vorbehalten. Alle anderen müssen Tricks anwenden , um automatische Updates auf Windows 10 zu stoppen.

Hinweis

Ein aktuell gehaltenes Betriebssystem gehört zum besten Schutz gegen Schadsoftware und Hacker. Bei einem veralteten System ist oft auch ein Virenscanner machtlos. Updates vorübergehend zu deaktivieren ist sinnvoll, wenn man beispielsweise per mobilen Daten surft und sein Datenvolumen nicht aufbrauchen möchte. Sobald wieder möglich, sollte man sein System unbedingt aktualisieren.

Updates reservieren sich Speicherplatz

In Zukunft soll Windows sieben Gigabyte Systemspeicher für temporäre Dateien reservieren. Das soll verhindern, dass es zu Fehlermeldungen beim Download von Updates kommt, weil Speicherplatz fehlt.

Wer selbst die Neuerungen testen möchte, muss sich für das "Windows Insider Programm" anmelden. Die Option dafür findest du in den Windows-Einstellungen über Update und Sicherheit. Doch Vorsicht: Kommende Versionen sind meist instabil, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

"Sandbox"-Feature wird eingeführt

Nutzer von Windows 10 Professional sollen Zugriff auf das "Sandbox"-Tool erhalten. Dabei handelt es sich um eine – vom restlichen System – abgeschottete Umgebung. Hier kannst du potentiell gefährliche Programme ausprobieren, wie Dateien aus unsicheren Quellen, ohne das restliche System zu gefährden.

Fehlerbildschirm zeigt Lösung

Der "Blue Screen of Death" erscheint jedes Mal, wenn Windows wegen eines Problems nicht weiter sicher nutzbar ist. In Zukunft soll die Fehlermeldung auch Lösungsansätze zeigen, die Nutzer ausprobieren können. Auch sollen die Fehlermeldungen einen Link zu einer Wissensdatenbank enthalten.

April-Update noch im Test

Bisher testet Microsoft noch die kommende Windows-10-Version. Updates werden jeweils an Tester im sogenannten Fast Ring und Slow Ring verteilt. Die Tester im Fast Ring gehören dabei zu den ersten, die die neue Version erhalten. Allerdings ist diese Version auch meist fehleranfälliger. Nutzer im Slow Ring erhalten meist stabilere Builds.

Wie Microsoft in seinem Blog berichtet, hat der Konzern einen Build für Nutzer des Slow Rings zurückgezogen: Die Tester berichteten von Update-Problemen mit dem Build 18362.

Dieser Text erschien zuerst auf t-online.de.

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