Digital

Das sind die allerersten Facebook-Nutzer – und die Nummer 1 ist nicht Zuckerberg

oliver wietlisbach

Mark Zuckerberg ist der Kopf hinter Facebook, aber er ist nicht der erste Nutzer. Die ersten drei Profile waren Test-Konten – für den Social-Media-Milliardär bleibt Profil Nummer vier.

Am 4. Februar 2004 gründeten vier junge Studenten die Firma The Facebook. Ihre Namen: Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz, Chris Hughes und natürlich Mark Zuckerberg. Die Gründungsgeschichte ist spätestens seit dem Film "The Social Network" aus dem Jahr 2010 bekannt. Der Wahrheitsgehalt des Hollywood-Films ist mehr als umstritten. Nachvollziehbar ist hingegen, wer vor zehn Jahren die ersten Facebook-Nutzer waren. Der "Guardian" hatte sie 2014 aufgespürt.

Die ersten Facebook-Profile von Anfang 2004 haben die Identifikationsnummern (ID) 1 bis 99. Nur Freunde und Bekannte der Firmengründer kamen in den Genuss einer tiefen ein- oder zweistelligen Profilnummer. Die ersten drei User-IDs existieren nicht mehr. Es dürfte sich um Testaccounts der Gründer gehandelt haben, die später gelöscht worden sind. Doch die Nummer 4 gehört exakt der Person, von der man es erwarten würde: Mark Zuckerberg. 

Die ersten drei Facebook-Profile wurden wieder gelöscht. Das vierte gehört Mark Zuckerberg.

Bild

Der Beweis: Zuckerberg hat die User-ID "4". Bild: watson

Kennst du schon unser #Hutbürger-Profilbild-Feature?

Auf die selbe Weise lassen sich die Nutzer-IDs der weiteren Facebook-Gründer ermitteln. So folgt Chris Hughes, Facebooks erster Mediensprecher, mit der ID 5. Er verließ das Unternehmen 2008, um die Online-Kampagne von Barack Obama zu leiten.

Facebook Cofounder Chris Hughes attends the opening session of the Forum on Modernizing Government on January 14, 2010 in Washington, DC. 
Photo by Olivier Douliery /ABACAUSA.COM
(Pictured:Chris Hughes) |

Chris Hughes, Facebooks erster Mediensprecher, ist die Nummer 5. bild: picture alliance / abaca

Die Nummer 6 gehört Dustin Moscovitz, einem weiteren Mitgründer, der ebenfalls 2008 bei Facebook ausgestiegen ist. Moscovitz gründete später mit Asana eine eigene Softwarefirma.

Mit der Identifikationsnummer 7 folgt der erste Nutzer, der bei der Facebook-Gründung nicht involviert war. Arie Hasit war Anfang 2004 Zuckerbergs Zimmergenosse in Harvard und wurde offenbar schon sehr früh in das Projekt eingeweiht. Hasit wanderte später nach Isreal aus, wo er derzeit laut "Guardian" eine Ausbildung zum Rabbiner macht.

Bild

Facebook-Mitgründer Dustin Moscovitz ist die Nummer 6. bild: wikipedia

Andrew McCollum, ein Freund Zuckerbergs und der Designer des ersten Facebook-Logos, folgt mit der ID 26. Das Originallogo zeigte übrigens "ein blau-weiß gepixeltes Foto des Musikers Peter Wolf", wie der "Der Standard" weiß.

Oben links ist das Originallogo zu sehen:

Bild

Ein Facebook-Profil von 2005. bild: wikipedia

Nicht unter den allerersten Nutzern befindet sich das vierte Gründungsmitglied Eduardo Saverin. Savarin, der im Facebook-Film als Gegenspieler Zuckerbergs dargestellt wird, taucht erst mit der ID 41 auf.

In die Liste der tiefen Facebook-IDs hat sich Chris Putnam geschmuggelt, der das Profil mit der ID 13 innehat. Der Softwareentwickler hatte 2005 mit zwei Freunden einen Computer-Wurm geschrieben, der Facebook-Server infizierte und Profilen das Aussehen von MySpace gab. Mark Zuckerberg hetzte ihm damals nicht die Polizei auf den Hals, sondern gab dem talentierten Mann einen Job.

Seine subversive Ader behielt Putnam aber auch als Facebook-Mitarbeiter. Als er bemerkte, dass das Profil mit der tiefen ID 13 gelöscht worden war, schnappte er sich kurzerhand die begehrte Nummer.

Umfrage

Wann seid ihr Facebook beigetreten?

  • Abstimmen

31

  • 2004 bis 20050%
  • 2006 bis 200716%
  • 2010 bis 201029%
  • 2011 bis heute26%
  • Ich bin nicht bei Facebook.23%

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Facebook will WhatsApp, Instagram und Facebook-Messenger verschmelzen

Mark Zuckerberg plant offenbar, Facebook, WhatsApp und Instagram künftig eng zu verknüpfen. Dies berichtet die "New York Times", die sich auf vier interne Quellen beruft. Die populären Apps sollen zwar eigenständig bleiben, künftig aber die gleiche Technik nutzen, was die verschlüsselte Kommunikation zwischen den drei Apps erlauben würde. 

Nach Inkrafttreten der Änderungen kann ein Facebook-Nutzer beispielsweise eine verschlüsselte Nachricht an jemanden senden, der nur ein WhatsApp-Konto …

Artikel lesen
Link zum Artikel