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Bild: imago/montage

Marteria, Casper, Merkel – welche Künstler und Politiker vom Hackerangriff betroffen sind

Ein Artikel von

T-Online

Was haben Angela Merkel Marteria und K.I.Z. gemeinsam? Sie alle wurden Opfer der jüngsten Hackerangriffe. Dabei wurden massenweise Daten und Dokumente von Hunderten deutschen Politikern online veröffentlicht, darunter auch Daten der Bundeskanzlerin, von Prominenten und Journalisten.  

Unklar ist bisher, wer für den Mega-Hack verantwortlich ist. Betroffen von dem Angriff sind alle Parteien im Bundestag mit Ausnahme der AfD, berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). 

Veröffentlicht wurden vor den unbekannten Hackern allem Kontaktdaten, wie zum Beispiel Hunderte von Handynummern und Adressen von Bundes- und Landes-Politikern. Aber auch persönliche Daten und parteiinterne Dokumente wurden ins Internet gestellt. Woher sie stammen ist bisher noch unklar.

Betroffen sind von dem Hackerangriff laut t-online.de-Recherche auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Vorsitzende Andrea Nahles. In der Datei finden sich auch Daten von Martin Schulz (SPD), Ursula von der Leyen und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (beide CDU). Ebenfalls betroffen sind Konstantin von Notz und Robert Habeck (Grüne).

Aber auch Prominente wie Jan Böhmermann, rund 40 TV-Journalisten, Comedians und Künstler wie Sido, Nico Semsrott, Marteria, K.I.Z., Til Schweiger und Casper finden sich in den Hacker-Daten.

Die jüngsten Daten stammen von Anfang 2018, viele sind jedoch deutlich älter. Ein System ist dabei noch nicht zu erkennen. Offenbar wurde alles veröffentlicht, was die Hacker kopieren konnten. Insgesamt sind es 169 Megabyte Daten.

Kreditkartennummern und Telefonnummern

Dazu gehören laut RBB Bewerbungsschreiben für Parteitage, parteiinterne Kommunikation, Listen mit Adressen,  Telefonnummern und Mitgliederlisten. Die Dokumente sind zum Teil mehrere Jahre alt. Auffällig: Daten von Horst Seehofer sind nicht zu finden. Ebenso finden sich keine Daten von AfD-Abgeordneten.

Es sind auch Kopien von Personalausweisen,  Briefe, Rechnungen oder Einzugsermächtigungen für Lastschriftverfahren und sogar Einladungen dabei. Sogar private Chats mit Familienmitgliedern oder Kreditkarteninformationen von Familienangehörigen sind in den Datensätzen.

Verteilt per Twitter-Account

Politisch brisante Dokumente fanden sich laut RBB bisher nicht. Verbreitet wurden die Links zu den kopierten Daten vor Weihnachten über Twitter in einer Art Adventskalender. Aufgefallen ist dies jedoch erst am Donnerstagabend. 

Der Twitter-Account beschreibt sich selbst mit Begriffen wie "Security Researching, Künstler, Satire und Ironie". Auf dem Account werden seit Sommer 2017 immer wieder persönliche Daten von Prominenten veröffentlicht. Er soll laut RBB mehr als 16.000 Follower haben. Der Account gehört zu einer Internet-Plattform, dessen Betreiber soll in Hamburg sitzen.

Unklar ist, wie und wo die Daten kopiert wurden. Wahrscheinlich wurden dazu mehrere Quellen benutzt.

Seit Donnerstagabend sind die Fraktionsführungen im Bundestag informiert, diese soll den entstandenen Schaden bewerten.

(hd)

Dieser Text ist zuerst auf t-online.de erschienen. 

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