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Samsung bringt das wohl spannendste Handy des Jahres raus

Oliver Wietlisbach / watson.ch

Es gibt wohl kaum einen Smartphone-Hersteller, der seine Geheimnisse so schlecht hütet wie Samsung. Eigentlich wollten die Südkoreaner ihr neues Smartphone am Donnerstag der Welt präsentieren, aber irgendjemand bei Samsung Russland hat die Webseite mit den Produkt-Informationen einen Tag zu früh online gestellt.

Die Produktseite wurde zwar rasch wieder entfernt, aber Google hatte sie bereits gespeichert. Dem deutschen Tech-Portal Winfuture ist das mutmassliche Missgeschick zuerst aufgefallen

Inzwischen hat Samsung das Galaxy A9 offiziell per Medienmitteilung vorgestellt und spricht dabei von einer "Weltpremiere".

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Bild: Sasmung via winfuture.de

Die Vierfach-Kamera auf der Rückseite ist voraussichtlich das Highlight des Handys.

  1. Die Hauptkamera hat eine Auflösung von 24 Megapixeln mit einer F/1.7-Blende. Sie soll auch bei schwachem Licht gute Fotos ermöglichen.
  2. Darunter findet sich eine 5-Megapixel-Kamera mit F/2.2-Blende, die für Tiefeneffekte genutzt wird. Haupt- und Tiefenschärfe-Kamera erlauben also Porträt-Fotos mit verschwommenem Hintergrund. Die Tiefenschärfe lässt sich vor und nach der Aufnahme justieren.
  3. Selbsterklärend dürfte die 10-MP-Telefoto-Kamera sein: Sie ermöglicht einen verlustfreien 2-fach optischen Zoom. Hier bleibt Samsung also hinter Huawei zurück, da die Chinesen beim P20 Pro einen äusserst nützlichen 3-fachen optischen Zoom ermöglichen. Zur Verteidigung von Samsung sei gesagt, dass das Galaxy A9 mit maximal 599 Franken auch günstiger ist.
  4. Ganz zuoberst liegt die 8-MP-Weitwinkel-Kamera mit einem 120-Grad-Sichtfeld für Panoramafotos. Ein Nachteil von Handy-Fotos war bislang, dass das Sichtfeld der Kamera oft relativ eng war. Ambitionierte Fotografen nutzen daher eine Kamera mit (wechselbarem) Weitwinkelobjektiv, um etwa bei Städtereisen die gesamte Kirche oder das ganze Hochhaus aufs Foto zu bekommen. Samsung baut im Galaxy A9 eine separate Weitwinkel-Kamera ein, damit auch Handy-Nutzer mehr von der Umgebung ablichten können.
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Bild: samsung

Das Galaxy A9 kommt laut Winfuture mit "19 speziellen Modi für die Bildoptimierung, die jeweils spezielle Einstellungen für Dinge wie Essen, Porträt-Aufnahmen, Innenräume, Pflanzen, Landschaften, Text oder Nachtaufnahmen liefern. Außerdem werden unscharfe Elemente oder Augenzwinkern erkannt, was dem Nutzer bei der Vermeidung derartiger Fehler helfen soll".

Das Galaxy A9 im Hands-on-Video

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Video: YouTube/COMPUTER BILD TV

Braucht es wirklich vier Kameras? Samsung löst die typischen Probleme einer Handy-Kamera mit vier unterschiedlichen Objektiven, die jeweils in unterschiedlichen Situationen zum Zug kommen. Dass dieser Weg vielversprechend sein kann, hat Huawei mit der Triple-Kamera im P20 Pro eindrücklich vorgemacht. Das P20 Pro lässt im Kamera-Vergleich jedes andere Smartphone klar hinter sich. Google hingegen hat diese Woche mit dem brandneuen Pixel 3 gezeigt, dass eine Single-Kamera mit Software-Tricks ähnliche Resultate erreicht

Das Galaxy A9 hat ein 6,3 Zoll großes Display

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Bild: Samsung via winfuture.de

Die Produkteseite verrät, dass wir es mit einem so genannten Super-AMOLED-Display zu tun haben, das eine Auflösung auf FHD+-Niveau bietet. Samsung hat inzwischen offiziell bestätigt, dass das A9 eine Auflösung von 2220 Mal 1080 Pixeln hat.

Das A9 kommt in Pink, Blau und Schwarz

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Bild: Samsung via winfuture.de

Das A9 bietet das Samsung-typische Always-On-Display

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Bild: Samsung via winfuture.de

Wer sich fragt, warum Samsung nicht den noch schnelleren Snapdragon 845 verbaut: Weil dann niemand mehr die teureren Galaxy-S-Handys kaufen würde, mit denen Samsung mehr Gewinn macht.

128 GB interner Speicher sollten eigentlich reichen, aber per micro-SD-Karte kann er auf 640 GB aufgestockt werden

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Bild: Samsung via winfuture.de

Was kostet das Teil?

Das Galaxy A9 ist ab Mitte November 2018 in den Farben Caviar Black, Lemonade Blue und Bubblegum Pink zum Preis von 599 Euro in Deutschland erhältlich. Im Online-Handel dürfte man es auch günstiger erhalten.

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Bild: Samsung

Auf den ersten Blick scheint Samsung hier sehr vieles richtig gemacht zu haben. Was das Galaxy A9 wirklich taugt, müssen Praxistests aber erst noch zeigen.

Mit 4 Objektiven gegen den Instagram-Einheitsbrei?

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