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10 WEITERE WhatsApp-Tricks, die (noch) kaum jemand kennt!

Daniel Schurter / watson.ch

Du hast Teil Eins unserer geheimen WhatsApp-Tricks geliebt? 

Hier kommen noch mehr. Bitteschön:

Die Tipps im Überblick

  1. Warum du nie die WhatsApp-Kamera verwenden solltest!
  2. So liest du Nachrichten unbemerkt (am PC)
  3. So sicherst du epische Chats per E-Mail
  4. So einfach erstellst du GIFs
  5. Stalkern einen Streich spielen
  6. Deine Privatsphäre schützen
  7. Eine Einladung an viele Empfänger senden
  8. Besser kommunizieren (Text hervorheben)
  9. Zitierfunktion für chaotische WhatsApp-Gruppen
  10. Telefonieren mit WhatsApp (und Audio-Nachrichten vermeiden)

Nie die WhatsApp-Kamera verwenden!

Ja, richtig gelesen. Wenn du mit dem Smartphone ein Foto schießen willst, um es anschließend via WhatsApp zu teilen, solltest du auf keinen Fall die WhatsApp-eigene Kamerafunktion nutzen. Stattdessen öffnest du die Standard-Kamera-App oder eine andere Foto-App, die ihren Zweck am besten erfüllt.

Fotos, die über die Kamera-Funktion von WhatsApp gemacht werden, haben eine schlechtere Qualität. Dies gilt insbesondere für Android-Smartphones, etwas weniger für iPhones.

Der Unterschied zwischen Android und iOS ist, dass das Google-Betriebssystem WhatsApp nicht alle Funktionen der Kamera-App zur Verfügung stellt, wie giga.de dokumentierte. Und es gehe hierbei nicht "um die massive Komprimierung der Fotos in WhatsApp", sondern die generelle Bildqualität (Business Insider).

Nachrichten unbemerkt (am PC) lesen

Mit WAToolkit erhalten Chrome-Benutzer eine Erweiterung, um praktische Funktionen zu WhatsApp Web hinzuzufügen. Damit lassen sich etwa Nachrichten ohne Lesebestätigung lesen (was in gewissen Situationen hilfreich sein soll ...).

Weitere Tipps zu WhatsApp Web gibt's hier bei makeusof.com.

Epische Chats extern sichern

Es gibt Chats, die sind für die Ewigkeit, allerdings solltest du sie auch entsprechend sichern. Wenn du in zwölf Jahren auf die WM 2018 zurückblickst und in WhatsApp-Erinnerungen schwelgen willst, schickst du dir den Chatverlauf als gezippte Textdatei per E-Mail zu und sicherst sie (unabhängig von WhatsApp).

Für Android-User versteckt sich das Backup-Feature in den Einstellungen unter "Chats und Anrufe". Dort tippst du auf "Chatverlauf" und dann auf "Chat per E-Mail senden".

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Bild: Screenshot

iPhone-User wischen in der Chat-Übersicht beim gewünschten Chat nach links und wählen dann unter "Mehr" die Funktion "Chat exportieren".

So einfach erstellst du Gifs

Ein Gif sagt mehr als tausend Worte. Die animierten Bilder kannst du im Handumdrehen selber fabrizieren.

So gehts:

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Bild: watson

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: watson

Stalkern einen Streich spielen ("Zuletzt online" deaktivieren)

Niemand soll mitbekommen, wie häufig du WhatsApp verwendest und wann du mitten in der Nacht chattest.

Android- und iPhone-User deaktivieren die "Zuletzt online"-Anzeige in den Einstellungen unter "Account", "Datenschutz", indem sie die Option "Niemand"  auswählen.

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Bild: screenshot

Die Privatsphäre schützen

Wenn du die Datenschutz-Einstellungen geöffnet hast, ändere auch gleich die Sichtbarkeit deines Profilbildes und deiner "Info". Auch das geht "Niemand" etwas an. 😉

Der Schutz der Privatsphäre ist ein Menschenrecht. Bevor wir zu weiteren praktischen Tipps kommen, ein genereller Rat: Benutze wenn immer möglich nicht WhatsApp, sondern Threema, Signal oder eine andere Messenger-App, die nicht zum Imperium von Mark Zuckerberg und Datenkrake Facebook gehört und mit strengen Datenschutz-Bestimmungen überzeugt.

Je mehr WhatsApp-Gruppen, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass sich Fremde darin tummeln. Schalte deine Statusmeldungen nur für Leute frei, die du wirklich kennst und denen du vertraust. Diese wählt man über die Funktion "Teilen nur mit ..." aus (> Einstellungen > Datenschutz > Status).

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Bild: screenshot

Eine Einladung an viele Empfänger senden ("Broadcast" einrichten)

Mit der WhatsApp-Funktion "Broadcast" lassen sich Nachrichten an viele Personen gleichzeitig senden. Das ist besonders praktisch, wenn du zahlreiche Einladungen verschicken willst: Jeder Gast erhält die Einladung als Direktnachricht angezeigt. Dass es eine Masseneinladung ist, weißt nur du.

Die Broadcasts verstecken sich in der Chats-Übersicht oben links. Um eine "neue Liste" zu erstellen, muss man mindestens zwei Kontakte aus dem eigenen Adressbuch auswählen.

Text hervorheben

Es gibt mehrere Steuerzeichen, um einen Text speziell zu formatieren.

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Bild: screensahoot

Android- und iPhone-User müssen die Steuerzeichen nicht von Hand eingeben, sondern können die Editieren-Funktion nutzen, die du über das Kontextmenü aufrufst.

Zitieren

Was gerade in chaotischen Gruppen-Chats praktisch ist, ist die Zitierfunktion. Du kannst den Gesprächspartnern ohne zusätzlichen Schreibaufwand zeigen, worauf du antwortest. Und zwar einfach, indem du den Beitrag etwas länger antippst.

iPhone-User wählen dann im aufpoppenden Kontext-Menü die Funktion "Antwort" aus.

Android-User tippen in der Symbolleiste am oberen Rand auf den nach links zeigenden Zitier-Pfeil. (Allyouneed)

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Bild: screenshot

Telefonieren mit WhatsApp

Mit WhatsApp zu telefonieren ist sicherer als über die normale Verbindung. Gespräche sind Ende-zu-Ende verschlüsselt, können also nicht (im Internet) belauscht werden.

Wenn du einen eingehenden WhatsApp-Anruf wegdrückst ablehnst, bietet WhatsApp dem Anrufer anschließend an, eine Audio-Nachricht aufzunehmen und zu übermitteln.

Das funktioniert nur bei abgelehnten Anrufen. Wenn du selbst auflegst, musst du den herkömmlichen Weg über den Chat gehen.

Das dürfte den meisten Usern sehr recht sein. 😂

"Ich hasse Sprachnachrichten und jeden, der sie verschickt"

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Video: watson/Emily Engkent, Marius Notter

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