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Diese 12 WhatsApp-Tricks kennt (noch) kaum jemand

02.07.18, 06:57 02.07.18, 07:23

WhatsApp beglückt seine Nutzer immer wieder mit neuen Funktionen. 2017 kam zum Beispiel eine Funktion dazu, über die man seinen Freunden seinen aktuellen Standort mitteilen kann. Solche großen Neuerungen sprechen sich schnell herum.

Doch diese zwölf Funktionen, die Anfänger und Gelegenheitsnutzer leicht übersehen, sind immer noch eher unbekannt: 

Audio-Nachrichten diskret abhören (ohne Kopfhörer)

Wenn du eine Audio-Nachricht per WhatsApp erhältst und diese nicht über den Lautsprecher wiedergeben willst:

Das bedeutet, dass du dir keine Sorgen machen musst über die Privatsphäre, respektive ungewollte Zuhörer, wenn man eine Audio-Nachricht empfangen hat. Und du musst auch keine Ohrstöpsel anschließen, nur um die Nachricht zu hören.

Audio-Nachrichten bequem aufnehmen

Um eine gesprochene Nachricht aufzuzeichnen, drückst du im WhatsApp-Chat mit dem gewünschten Empfänger das Mikrofon-Symbol (unten rechts). Durch Wischen nach oben wird der Aufnahme-Modus arretiert, so dass weiter aufgezeichnet wird, selbst wenn du den Finger vom Mikrofon-Symbol nimmst. Dies ist beim Laufen praktisch oder wenn du anderweitig beschäftigt ist.

Um das Aufzeichnen der Audio-Nachricht zu beenden, drückst du erneut auf das Senden-Symbol. Fertig.

WhatsApp auf Computer nutzen

Wenn du sowieso gerade am Computer sitzst, lassen sich WhatsApp-Nachrichten viel schneller über die PC-Tastatur eintippen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder lädst du dir die Desktop-App für Mac oder Windows hier herunter. Oder du gehst auf web.whatsapp.com, um direkt im Web-Browser zu chatten. Im Browser von t-online.de gibt es seit Version 7.47 sogar oben rechts einen eigenen Button dafür. 

In dem Fenster erscheint zunächst ein QR-Code, den du mit der Kamera des Smartphones scannen musst, um den Computer mit der Handy-App zu synchronisieren. Tippe dazu auf das App-Menü (die drei Punkte oben rechts) und dann auf „WhatsApp Web“ und richte die Kamera auf das Symbol. Das Handy muss mit dem Internet verbunden sein. Kurz darauf öffnet sich das Chatfenster mit all deinen gewohnten Kontakten und den bisherigen Chatverläufen. Wenn du fertig bist, vergiss nicht, dich wieder abzumelden. 

Android-Nutzer aufgepasst: Der Android Messenger bietet inzwischen eine ganz ähnliche Funktion. Mit dem neuen SMS-Format will Google eine Alternative zu den verschiedenen Messenger-Apps schaffen. 

Ab 2020 gibt es übrigens ein Support-Aus für ältere Betriebssysteme:

Direkt auf Dateien auf dem Computer zugreifen

Es müssen nicht immer Fotos sein: Über WhatsApp lassen sich beliebige Dateien mit einer Größe von bis zu 100 Megabyte verschicken. Das kann der Lieblingssong sein, ein Word-Dokument, die Präsentation fürs nächste Meeting oder ein Kontakt aus dem Telefonbuch. Einfach auf das kleine Büroklammer-Symbol im Chat-Fenster drücken und es öffnen sich alle Optionen. Durch die Web-Browser-Anwendung kannst du so auch Dateien vom eigenen Computer hochladen und anderen Leuten direkt aufs Handy schicken.

Enge Freunde auf den Startbildschirm hinzufügen

Für Chatpartner, mit denen du besonders häufig schreibst, bietet sich ein Shortcut für den Startbildschirm des Smartphones an. Öffne dazu den Chat der Person, geh auf die Einstellungen und dann auf "Mehr", um eine Verknüpfung anzulegen. Das kleine Symbol wird zunächst automatisch an der nächsten freien Stelle auf dem Startbildschirm abgelegt und lässt sich per "drag and drop" (Symbol kurz gedrückt halten) platzieren.

Nachrichten merken

Wenn du dir Nachrichten für später merken und leicht wieder finden willst, empfiehlt es sich, sie mit einem Sternchen zu markieren. So geht es: Für ein paar Sekunden auf die Nachricht drücken, bis sie blau hinterlegt ist und sich ein Menü am oberen Bildschirmrand öffnet. Du kannst auch mehrere Nachrichten hintereinander markieren und gesammelt mit einem Sternchen versehen. 

Erfahren, wie viel Zeit zwischen Zustellung und Lesen einer Nachricht vergangen ist

Zwei graue Häkchen hinter eine Nachricht signalisieren, dass sie dem Empfänger zugestellt wurde. Sobald er sie auch gelesen hat, färben sie sich blau. Doch wie viel Zeit ist vergangen, bis der Empfänger sie geöffnet hat? Das findet man heraus, indem die Nachricht gedrückt hält und dann in dem Menü auf das kleine "i"-Zeichen geht. Dort steht dann der jeweilige Zeitpunkt, wann die Nachricht empfangen und wann sie gelesen wurde. 

Im Gruppenchat zitieren

Je mehr Menschen in einer Gruppe miteinander kommunizieren, desto schwieriger wird es, der Unterhaltung zu folgen. Übersichtlicher wird es mithilfe der „Zitieren“-Funktion. Dazu Nachrichten gedrückt halten und im Kontextmenü den Pfeil nach links (Antworten/Reply). Die ursprüngliche Nachricht wird dann Ihrer Nachricht hinzugefügt. So weiß jeder, worauf sich die Antwort bezieht und es kommt ein wenig Ordnung in das Chaos eines Gruppenchats. 

Broadcast statt Gruppenchat

In einem Gruppenchat reden alle durcheinander und jeder kann sehen, was besprochen wird. Mit der Broadcast-Funktion hingegen lassen sich Massenbotschaften an das gesamte Telefonbuch oder ausgewählte Kontakte verschicken, die Antworten aber bleiben privat. Für den Empfänger sieht es wie eine ganz normale persönliche Nachricht aus. Dass die Botschaft zeitgleich auch an viele andere Empfänger ging, weiß nur der Absender. Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn man viele Leute zu einer Party einladen will, die sich untereinander nicht kennen. 

Die Broadcast-Funktion findet sich im Menü. Viele wissen nur nicht, was sich dahinter verbirgt.

Das alles gilt übrigens nur für User, die über 16 Jahre alt sind: 

Kreative Status-Updates für den engen Freundeskreis

Das hat sich WhatsApp von Snapchat abgeguckt: Macht man ein Bild in der App, kann man es anschließend mit verschiedenen Filtern bearbeiten, mit Emojis oder Zeichnungen verzieren und vieles mehr. Ähnlich wie in einem sozialen Netzwerk lassen sich diese Werke anschließend in Form von Statusmeldungen zur Schau stellen. Diese verschwinden nach 24 Stunden automatisch wieder.

Wenn du nicht möchtest, dass Status-Updates für alle Kontakte sichtbar sind, kannst du dies in den Account-Einstellungen unter "Datenschutz" ändern. In der Kategorie "Status" lässt sich genau festlegen, wer die Meldungen sehen darf.

Text formatieren

Nicht nur Emojis können helfen, Geschriebenes zu betonen. WhatsApp erlaubt es auch, den Text zu formatieren. Um Worte fett zu schreiben, muss zum Beispiel in Sternchen (*) gesetzt werden. Ein Unterstrich vor und hinter dem Wort lassen es kursiv erscheinen. Ein Wort durchstreichen geht mit dem Ungefähr-Zeichen (~). Aus *fett* macht WhatsApp also fett, aus _kursiv_ wird kursiv. Die Zeichen lassen sich auch kombinieren zum Beispiel so: *_fett und kursiv_* wird  zu fett und kursiv. Probiere es aus!

Diese Funktion zu kennen ist auch praktisch, um Scherzmeldungen oder Spam zu erkennen. Es kursieren zum Beispiel WhatsApp-Kettenbriefe, die dem Nutzer vorgaukeln wollen, es handle sich um Fehlermeldungen. Profinutzer wissen natürlich: Jeder kann solche Textnachrichten selbst erstellen.

Nachrichten aufs Handy

Mit dem News-Dienst oder dem Sport-Ticker von t-online sowie der mobile app von watson weißt du immer, was in der Welt passiert. Per WhatsApp erhälst du aktuelle Eilmeldungen, die wichtigsten News und den täglichen Tagesanbruch-Newsletter aus der Chefredaktion. Für Fußball-Fans gibt es den WhatsApp-Dienst aus der Sport-Redaktion. Beide Dienste können jederzeit wieder abbestellt werden und sind natürlich kostenlos. 

(tol/watson.ch)

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