Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Whatsapp

Bild: getty montage

WhatsApp schränkt Weiterleiten-Funktion ein – doch das Limit lässt sich leicht umgehen

Um die rasende Verbreitung von Spam und Falschmeldungen zu bremsen, hat WhatsApp seine Weiterleiten-Funktion eingeschränkt. Das Limit lässt sich jedoch leicht umgehen. 

Ein Artikel von

T-Online

WhatsApp-Nutzer können Nachrichten künftig nur noch an fünf Kontakte gleichzeitig weiterleiten. Damit will der Messengerdienst die Verbreitung von Falschmeldungen und anderen gefährlichen Inhalten bremsen. Zunächst war die Änderung nur in Indien eingeführt worden, sie soll aber demnächst weltweit gelten. Bisher konnten Nachrichten an bis zu 20 Personen weitergeleitet werden.

So sieht der geheime Gruppenchat des DFB-Teams aus

abspielen

Video: watson/Benedikt Niessen, Lia Haubner, Marius Notter

Nun gibt es allerdings Zweifel daran, wie wirksam die Maßnahme überhaupt ist. Denn wer seine Botschaften an ein großes Publikum verbreiten will, findet bei WhatsApp nach wie vor Wege. So können Nutzer die Nachricht beispielsweise per "Copy & Paste" beliebig vervielfältigen in einem neuen Chat an weitere fünf Kontakte schicken. Noch schneller geht es durch das Nutzen einer Broadcast-Liste.

Über die Broadcast-Funktion kann man Nachrichten auch außerhalb einer festen Chat-Gruppe an mehrere Kontakte gleichzeitig schicken. Der Vorteil: Die Empfänger wissen nicht, an wen die Nachricht sonst noch herausging. Auch ihre Antworten sind nur für den Absender zu sehen. Eine Broadcast-Liste kann bis zu 256 Empfänger enthalten und es gibt keine Vorgaben, wie viele solcher Listen man erstellen darf. 

WhatsApp war in Ländern wie Indien und Brasilien in die Kritik geraten, da der Dienst dort unter anderem zur Verbreitung von Hassbotschaften genutzt wurde. In Indien kam es zu einer Serie von Gewaltverbrechen. Auch in Europa und Nordamerika machen sich Eltern zunehmend Sorgen, weil Jugendliche über den Dienst mit gefährlichen Inhalten in Kontakt kommen wie etwa per Kettenbrief verbreitete Mutproben oder Kinder-Pornografie. Die Frage ist, ob sich solche Probleme tatsächlich durch technische Maßnahmen verhindern lassen – oder ob wir mehr Aufklärung brauchen. 

Dieser Artikel erschien zuerst bei t-online.de 

Mehr zum digitalen Leben:

Programm erstellt Fake-Profilbilder – erkennst du den Unterschied?

Link zum Artikel

Warum Schüler weiter kein besseres WiFi bekommen – ein Scheitern in 3 Akten

Link zum Artikel

Gewalt, Hass und Kinderpornos: So arbeitet die heimliche Müllabfuhr des Internets

Link zum Artikel

KI – wie China das Rennen um künstliche Intelligenz gewinnen will

Link zum Artikel

Ihr könnt Siri jetzt Google nennen – mit diesem einfachen Trick

Link zum Artikel

watson-Redakteure verraten: So war mein 1. Mal im Internet

Link zum Artikel

Du findest Facebook immer noch sympathisch? Dann lies mal diesen (geheimen) Bericht

Link zum Artikel

Die Grayscale-Funktion hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Link zum Artikel

Dieses Gesetz nervt Firmen und selbst Angela Merkel. Das sagt der Mann, der dahinter steht

Link zum Artikel

Neunjährige Rapperin prahlt auf Instagram mit ihrem Reichtum

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Militärdienst für die Jungs von BTS – das denken die K-Popstars darüber

Link zum Artikel

Politiker-Lügen, Manager-Boni: Wir leben in einer schamlosen Zeit

Link zum Artikel

Sri Lanka: Einheimische Islamisten sollen die Anschläge verübt haben

Link zum Artikel

Exklusiv: 5 unangenehme Fragen an einen White Walker

Link zum Artikel

Defekte Displays – Samsung verschiebt weltweiten Verkaufsstart des Galaxy Fold

Link zum Artikel

Diesen ekligen Sitznachbarn im Flugzeug will keiner haben

Link zum Artikel

Wie Hartz IV meine Familie verändert hat

Link zum Artikel

Trotz Verbots: Polnische Gemeinde verbrennt wieder antisemitische "Judaspuppe"

Link zum Artikel

Der Cast von "Avengers: Endgame" hat das beste Musik-Remake des Jahres herausgebracht

Link zum Artikel

Getötete Journalistin in Nordirland: Militante Gruppe veröffentlicht Bekennerschreiben

Link zum Artikel

Dieses Rätsel ist so einfach, du wirst es niemals zugeben, wenn du es nicht lösen kannst

Link zum Artikel

E-Auto als Klimasünder? Neue Tesla-Studie sorgt für Wut – weil sie Mängel aufweist

Link zum Artikel

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

Link zum Artikel

PAOK Saloniki wird erstmals seit 34 Jahren Meister – und die Ultras drehen völlig ab

Link zum Artikel

FPÖ provoziert mit "Ratten-Gedicht" über Geflüchtete – Kanzler Kurz: "abscheulich"

Link zum Artikel

Sex-Szene bei "Game of Thrones" – die Fans flippen aus

Link zum Artikel

Erdbeben auf den Philippinen: Hier stürzt ein Hochhaus-Pool auf die Straße

Link zum Artikel

Sie eiferte Steve Jobs nach – und wurde zur größten Betrügerin im Silicon Valley

Link zum Artikel

Sri Lanka: Zahl der Todesopfer steigt auf 310 – Hinweise auf "Vergeltung" für Christchurch

Link zum Artikel

Journalistin macht sich über Enissa Amani lustig – deren Fans starten eine Insta-Hetzjagd

Link zum Artikel

An Hitlers Geburtstag legt die Schweiz die Nazi-Elf aufs Kreuz

Link zum Artikel

Böhmermann macht aus "GoT" die "Game of Shows" – mit Gottschalk und LeFloid

Link zum Artikel

Influencerin geht in Neuseeland baden – und wird dafür abgestraft

Link zum Artikel

Ukraine-Wahl: Komiker Selenskyj neuer Präsident

Link zum Artikel

"Game of Thrones": Ein beliebter Charakter lebt noch

Link zum Artikel

So instrumentalisieren rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke

Link zum Artikel

Diese Iranerin zog ihr Kopftuch aus und muss jetzt ein Jahr ins Gefängnis

Link zum Artikel

Hartz-IV-Sanktionen in der Schulzeit: "Ich lebte von 30 Euro im Monat"

Link zum Artikel

"Wir sind nicht bei der WM!" Club aus Brandenburg hat 5 Regeln für Helikopter-Eltern

Link zum Artikel

Bei der Hillsborough-Tragödie sterben 96 Fans – und werden dafür beschuldigt

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 7 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Der HSV wirbt mit seinen Fans – nur sind's keine Hamburger. Sondern Magdeburger!

Link zum Artikel

Weil Erdogan kam, drang die Polizei in das Büro dieses Abgeordneten ein – jetzt klagt er

Link zum Artikel

"Junge Mädchen werden hier kaputtgefickt" – Ex-Prostituierte will Sexkaufverbot erreichen

Link zum Artikel

Erstes Foto von einem Schwarzen Loch – und das Internet so 🤷‍♀️

Link zum Artikel

Findest du heraus, welche dieser traurigen Tier-Fakten stimmen?

Link zum Artikel

Die coolste Socke gehört auf den "GoT"-Thron! #TeamTyrion

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hört auf, euch für eure Eltern auf Social Media zu schämen!

Meine Mama macht es, mein Papa macht es auch – und sogar mein Opa ist am Start: Sie alle liken, sharen und kommunizieren auf Social Media. Und das beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Facebook. Mein fast 83 Jahre alter Großvater hat außerdem ein Twitter-Profil und mich kürzlich erst gefragt, was dieses Instagram ist und ob er das auch bräuchte.

Die meisten meiner Freunde und Bekannten können sich nicht vorstellen, mit ihren Eltern, oder gar Großeltern auf Social Media verbunden zu sein. …

Artikel lesen
Link zum Artikel