Geld
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Bild

Der Ort des Fails in Gießen. google maps/getty/watson-montage

1,1 Millionen Euro im Tunnel versenkt – diesen Fail-Freitag feiern die BWL-Nerds

It's Friday, Friday! Gotta get a fail on Friday!

Endlich wieder Freitag, endlich wieder Fail-Freitag! Nachdem wir schon über falsche Bären und abgefahrene Party-Polizisten gefail-feiert haben, analysieren wir heute herrliches Versagen in der Mathematik.

Sorry, was passiert hier? 

Jeden Freitag präsentieren wir watson-Versager euch an dieser Stelle den Fail der Woche, den wir zwar herrlich failig fanden, aber bisher noch nicht abfeiern konnten.

Heute gehen wir Fail-Freunde nach Gießen in Hessen. Dort hatte die Stadtverwaltung eine feine Idee: Zur hessischen  Landesgartenschau 2014 wollte die Stadt einen schönen Tunnel unter einem Bahndamm am Fluss Lahn anlegen.  

Der Plan: Besucher sollten so bequem aus der Stadt zum Lahnufer kommen, um dort die Landesgartenschau zu genießen. ("Gießener Anzeiger")

Und schon sind wir beim ersten Fail der Stadt Gießen: 2005 wurde die Öffnung des Bahndamms beschlossen – und dann verpennt. 2013 merkte man in Gießen offenbar, dass der Lahn-Bahndammdurchstich nicht bis zur Gartenschau im folgenden Jahr fertig sein würde. 

Was man nun hätte sagen können?

"Schade um die schöne Idee, dann lassen wir das mit dem Tunnel einfach."

Und was hat die Stadt Gießen gesagt?

Animiertes GIF GIF abspielen

giphy

Es wurde aber noch failiger: Zwar soll der Bahntunnel nun – 13 Jahre nach dem Beschluss – im Juni eröffnet werden, ein Happy End wird das aber noch lange nicht!

Am Dienstag musste die Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Grüne) nämlich den größten Fail der Stadt Gießen verkünden:  

Bei der Berechnung der Baukosten hatte die Verwaltung die Brutto- und Nettosumme verwechselt. 

Dabei ist das doch eigentlich ganz einfach – hier der Internetklassiker fresh von der Facebookseite deiner Mutter – für alle, die den Unterschied nicht kennen: 

Die Bürgermeisterin: "Wir sind davon ausgegangen, dass die Zahl (2,5 Millionen Euro), die die Bahn genannt hatte, der Brutto-Betrag sei. Das ist kein Glanzstück für die Stadt."

Der Brutto-Netto-Rechenfehler kostet die Stadt rund 500.000 Euro – dazu kommen nach der Verzögerung der Bauzeit noch einmal 600.000 Euro für die gestiegenen Baukosten.

Das Ergebnis: Der vier Jahre zu spät eröffnete Tunnel wird nun insgesamt beachtliche 1,1 Millionen Euro teurer. Wenn das mal nicht ein kostenspieliger Fail ist.

Soviel BWL verwirrt dich? Dann schau dir doch diesen Fail-Freitag mit einem kuscheligen "Hündchen" an: 

Über Geld spricht man nicht? Also wir schon!

Neunjährige Rapperin prahlt auf Instagram mit ihrem Reichtum

Link zum Artikel

Mit diesen 7 Hacks wirst du deine Sachen auf dem Flohmarkt los

Link zum Artikel

Die Krypto-Kurse fallen – können ominöse Telegram-Gruppen unsere Coins retten? 

Link zum Artikel

"Wie viel kostet das neue iPhone? Alles!" – das sind die besten Apple-Memes

Link zum Artikel

Was die SPD vorschlägt, ist kein Grundeinkommen – sagt einer, der es wissen muss

Link zum Artikel

Frisches Geld für Europa: 7 Fakten zu den neuen 100- und 200-Euro-Noten

Link zum Artikel

10.000 Euro zum 25. Geburtstag – für jeden! Warum das keine Utopie ist

Link zum Artikel

Dieses Kind lebt von Hartz-IV und erzählt, wie ungerecht das Leben ist 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

McDonald's- und Burger-King-Mitarbeiter packen über dreisteste Kunden aus

Link zum Artikel

9 Hochzeitsplaner erzählen, welche "tollen Ideen" sie nicht mehr sehen können

Link zum Artikel

Ein Helene-Fischer-Song war für Florian Silbereisen gedacht – doch es kam ganz anders

Link zum Artikel

Autofahrer weichen aus: Gelbe Teststreifen plötzlich auf der A4 aufgetaucht

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Mit seinem Helene-Fischer-Auftritt hat sich der Engel verraten

Link zum Artikel

iPhone-Userin ruiniert besonderen Moment der Braut – so regt sich eine Fotografin auf

Link zum Artikel

Ein Bobby-Car im Parkverbot – so reagiert die Polizei

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Dieser Promi steckt im Kudu-Kostüm!

Link zum Artikel

Gleiches Produkt, dreifacher Preis? Jetzt reagiert Edeka auf die Vorwürfe

Link zum Artikel

"Masked Singer": Faisal Kawusi empört mit üblem Merkel-Witz – ProSieben reagiert patzig

Link zum Artikel

Whatsapp-Panne: Tochter schickt Eltern Urlaubs-Selfie – Wiedersehen dürfte peinlich werden

Link zum Artikel

Das denken Singles, wenn sie diese 5 Sprüche hören

Link zum Artikel

"Wo ist es nur geblieben?": Fans rätseln über angekündigtes Interview mit Helene Fischer

Link zum Artikel

Aldi startet neues Konzept in London – warum das in Deutschland nicht funktionieren würde

Link zum Artikel

Foodwatch kritisiert Edeka: Zwei Produkte, zwei Preise – trotz gleichen Inhalts

Link zum Artikel

Ein Fehler veranschaulicht, worum es Plasberg beim EU-Streit wirklich ging

Link zum Artikel

Weil sie ihr Auto wuschen: Wut-Brief an Sanitäter – Antwort wird gefeiert

Link zum Artikel

Neymar könnte mit Domino-Effekt für neuen Toptransfer beim FC Bayern sorgen

Link zum Artikel

Whatsapp: Mit diesem Trick kannst du noch Tage später unpassende Nachrichten löschen

Link zum Artikel

Umstrittenes Cover von Helene Fischer: "Vogue"-Chefin spricht über Bedenken

Link zum Artikel

"Stranger Things": Wenn diese Theorie stimmt, ist klar, was aus Hopper wurde

Link zum Artikel

Aldi wird sein Angebot radikal überarbeiten – das wird sich für dich jetzt ändern

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Coca-Cola hat verraten, wie viel Plastik die Firma jedes Jahr produziert 😲

Und jetzt eine kalte Cola. Zur Erfrischung greifen jährlich Millionen Menschen zu den beliebten Getränken.

Wie viele genau das sind, war bislang nicht bekannt. Jetzt hat der Softdrink-Hersteller zum ersten Mal veröffentlicht, wie viele Plastikflaschen für die Sicherung unseres Genusses produziert werden, wie unter anderem der britische Guardian berichtet. Dieser Schritt sollte eigentlich für mehr Transparenz sorgen, doch was vielleicht gut gemeint war, geht gerade ziemlich nach hinten los, …

Artikel lesen
Link zum Artikel