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Analyse

Das "House" wird demokratisch, der Senat bleibt republikanisch. Was bedeutet das jetzt?

patrick toggweiler/watson.ch

Die Demokraten erzielen bei den Midterms eine Mehrheit im Repräsentantenhaus, im "House". Im Senat hingegen verteidigten die Republikaner ihre Vormachtstellung – bauen diese sogar noch aus.

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Was bedeutet das nun, dass die eine Partei in der einen Kammer und die andere Partei in der anderen Kammer die Mehrheit hält? Wir klären auf.

Die exklusiven Aufgaben des Senats

Mist shrouds the U.S. Capitol dome on the morning of midterm Election Day, as voters go to the polls to decide the control of the U.S. House and Senate in the mid-term of the Trump presidency in Washington, U.S. November 6, 2018. REUTERS/Jonathan Ernst

Das Kapitol in Washington. Hier sitzt auch der Senat der Vereinigten Staaten von Amerika. Bild: reuters

Senatoren werden für sechs Jahre gewählt. Alle zwei Jahre muss sich rund ein Drittel der Senatoren zur Wahl stellen. Ein Senator verdient 174.000 Dollar pro Jahr. Dem Senat fallen diverse Exklusivaufgaben zu:

Das Repräsentantenhaus

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Ebenfalls im Kapitol ist das Repräsentantenhaus zu finden – die zweite Kammer des Kongress. Bild: imago

Mitglieder des Repräsentantenhauses werden für zwei Jahre gewählt und verdienen wie Senatoren jährlich 174.000 Dollar. Auch sie verfügen über Befugnisse, welche Senatoren nicht haben. Mitglieder des Repräsentantenhauses, des "lower house", gelten als weniger mächtig als Senatoren.

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Gemeinsame Aufgaben

Das politische System der USA:

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grafik: 111Alleskönner/CC BY-SA 3.0 DE

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