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Den tidligere amerikanske praesident Barack Obama deltager i A conversation with President Barack Obama paa SDU Kolding, fredag den 28. september 2018.. , Copenhagen Denmark PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: RitzauxScanpix MadsxClausxRasmussenx cop104 spdk20180928-132053-L

Bild: imago stock&people

"Akt des Terrors": Verdächtige Päckchen an Clintons, Obama und weitere US-Demokraten

Zwei Wochen vor den Midterms sind die USA am Mittwoch durch eine Serie von mysteriösen Paketbombenfunden erschüttert worden. In US-Medien war von Rohrbomben die Rede.

Das verdächtige Paket im Time Warner Building

Die Fahnder sprachen in einer Presskonferenz von scharfen Rohrbomben und einem verdächtigen weißen Puder.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem "Akt des Terrors". Es gebe derzeit keine Hinweise auf weitere Bedrohungen in der Stadt. De Blasio versicherte: 

Reaktion von New Yorks Bürgermeister

"Wir lassen uns nicht terrorisieren."

Bill de Blasio

Hier sendet CNN – und das Büro in NY wird geräumt

Die Reaktion des Präsidenten

"Sicherheit ist meine oberste Priorität... Politische Gewalt hat in den USA keinen Platz."

Donald Trump

Vize-Präsident Mike Pence sprach von "feigen Akten, ... die keinen Platz in diesem Land haben".

Der Vizepräsident verurteilt die Taten

Was ist passiert an diesem denkwürdigen Tag in den USA?

Vor den CNN Büros in NY

Das Time Warner Building, in dem sich die New Yorker Büros von CNN befinden, wurde weiträumig abgesprengt. Das Sprengstoffteam der New Yorker Polizei sei vor Ort. 

CNN-Chef Jeff Zucker sprach in einer ersten Stellungnahme von einer "Vorsichtsmaßnahme". 

Der CNN-Boss erklärt sich

Das an Clintons Wohnsitz außerhalb von New York adressierte Paket sei bereits am Dienstagabend entdeckt worden. Am frühen Mittwochmorgen sei dann ein zweites verdächtiges Paket an Obama in Washington aufgetaucht, berichtete die New York Times. Ähnliches war zuvor dem Milliardär George Soros widerfahren. 

Im Fall von Soros wurde das verdächtige Paket von einem Mitarbeiter entdeckt, der die Polizei verständigte. Er wohnt Westchester County, dem selben New Yorker Vorort wie die Clintons. 

Das FBI bestätigt den Fund im Haus der Clintons

Die Post von ehemaligen Präsidenten wie Clinton und Obama wird von Geheimdienstmitarbeitern routinemäßig auf mögliche gefährliche Substanzen überprüft.

Hillary Clinton war in Florida als das verdächtige Paket entdeckt worden war. Bill Clinton war im Haus. 

Ihre Tochter Chelsea bedankte sich beim Secret Service für die professionelle Arbeit.

An wen sind die Paketbomben adressiert? 

Bill und Hillary Clinton

Die Clintons sind bei den US-Demokraten aktiv, sie stehen für ein liberales Amerika. Bill Clinton war von 1993 bis 2001 US-Präsident. Seine Frau war unter Barack Obama zeitweise US-Außenministerin. Vor zwei Jahren kandidierte sie für das Amt der US-Präsidentin und verlor in der Wahl knapp gegen Donald Trump von den Republikanern. 

Barack Obama bricht sein Schweigen

Der Demokrat Barack Obama amtierte von 2009 bis 2017. Äußerst ungewöhnlich für einen Präsidenten bezog er auf einer Veranstaltung im Sommer direkt Stellung gegen die Politik seines Nachfolgers Trump. 

John Brennan stellt sich gegen Trump

Der frühere CIA-Chef John Brennan hatte sich mit Donald Trump überworfen und war von diesem im Vorjahr entlassen worden. 

Deborah Wasserman Schultz

Die Demokratin Deborah Wasserman Schultz hatte sich gegen Trumps Kandidaten für den Supreme Court ausgesprochen: Richter Brett Kavanaugh war von mehreren Frauen sexuelle Belästigung vorgeworfen worden. Er wurde dennoch ins Amt befördert.

Eric Holder war Obamas Justizminister. Auch er machte gegen die Ernennung von Brett Kavanaugh als Verfassungsrichter mobil. 

Maxine Waters

Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters macht gegen Trump mobil. In einem TV-Interview sagte sie jüngst: Trump sei "das Vorbild des wütenden Mob".

Und wer soll davon profitieren?

In den sozialen Medien beschimpften sich Anhänger der Demokraten und Republikaner gegenseitig, die Serie an Paketbombenfunden inszeniert zu haben. 

Der Republikaner Paul Ryan forderte eine rückhaltlose Aufklärung. 

Auch der konservative republikanische Senator Orrin Hatch rief dazu auf, die Spaltung des Landes zu überwinden.

Noch sind die Hintergründe für die Tat völlig unklar. Der zeitliche Ablauf legt aber eine extrem gute Koordination und Planung nahe. 

Das Attentat auf Giffords war das erste Attentat auf einen US-Bundespolitiker seit dem Anschlag auf den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan 1981.

(per)

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