International
Bild

Bild: imago images / MediaPunch / Getty Images / watson Montage

Analyse

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Das Weiße Haus erklärt das Impeachment-Verfahren für illegal und verweigert jegliche Unterstützung. Das bedeutet: offener Krieg.

Philipp Löpfe / watson.ch

Pat Cipollone, der Anwalt des Weißen Hauses, hat dem Kongress einen Brief übermittelt, der de facto eine Kriegserklärung darstellt. Darin schreibt er:

"Euer Vorgehen ist beispiellos und lässt dem Präsidenten keine Wahl. Um unseren Pflichten gegenüber dem amerikanischen Volk, der Verfassung, der Exekutive und den künftigen Inhabern des Amtes nachzukommen, können Präsident Trump und seine Regierung unter diesen Umständen nicht an diesem nicht verfassungsmäßigen Verfahren teilnehmen."

Auf die Worte folgten sogleich Taten. Das Außenministerium verhinderte im letzten Moment, dass der amerikanische EU-Botschafter Gordon Sondland vor dem Intelligence Committee des Abgeordnetenhauses aussagen konnte. Sondland spielt eine Schlüsselrolle in der Ukraine-Affäre. Der Präsident verspottete derweil dieses Gremium per Twitter als "Känguru-Gericht".

Wie in einem richtigen ist auch in einem politischen Krieg der Ausgang ungewiss. Doch eine Einschätzung der Chancen und Risiken ist möglich.

Was für Trump spricht

Was gegen Trump spricht

Fazit: In einem Impeachment ist alles möglich. Nur eines ist sicher: Trump und die seinen werden vor nichts zurückschrecken, um diesen Polit-Krieg zu gewinnen. Es wird sehr dreckig werden.

Fliegt ein Trump über London

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

ZDF deckt auf: Gammel-Obst und Darmbakterien bei Penny und Netto

Tiefrote Tomaten, leuchtendgelbe Bananen oder saftiggrüner Brokkoli: Obst und Gemüse müssen stets frisch sein. Das gilt für Discounter und Supermärkte gleichermaßen. Trotzdem kommt es vor, dass ein Apfel matschig ist oder sich in einer Rebe ein, zwei faulige Trauben verstecken.

Tragisch ist das nicht. In der Regel sortieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verdorbenes aus. Übersehen sie etwas, können die Kunden daraufhinweisen. Dennoch treten in manchen Geschäften gravierende …

Artikel lesen
Link zum Artikel