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Merkel erklärt 101-Jähriger, dass sie nicht Brigitte Macron ist – auf Französisch!

Der französische Präsident Emmanuel Macron gedachte am Wochenende zusammen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Ende des ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Am Rande kam es zu einer amüsanten Verwechslung.

Bei der Einweihung einer Gedenktafel begrüßten und dankten die beiden Staatsoberhäupter den anwesenden Besuchern. Besonders gefreut hatte sich eine 101-Jährige Frau, wie "franceinfo" berichtet. Sie war völlig aus dem Häuschen, als Macron auf sie zuging. 

"Herr Macron! Das ist nicht möglich! Eine kleine Frau wie ich schüttelt die Hand des Präsidenten der Republik – das ist unglaublich."

So weit, so gut. Dann wendet sich die ältere Dame Merkel zu – und begrüsste sie als Brigitte Macron. "Ich bin die Kanzlerin von Deutschland", erklärte Merkel auf Deutsch. Da sie merkte, dass die 101-jährige Frau sie nicht verstand, versuchte sie es in ihrem nicht ganz akzentfreien Französisch: "Je suis chancelière Allemagne".

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"Das ist fantastisch", sagte die Frau sichtlich gerührt, nachdem sie den Irrtum bemerkte. Abschließend posierte sie mit Macron und Merkel für ein Foto. Macron küsste sie zum Abschied und die 101-jährige Frau versicherte ihm, dass sie nächstes Jahr wieder kommen werde.

(vom)

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"Dann können wir einpacken": Ganz am Ende wird Merkel deutlich

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz die von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Dabei zeigte sie sich vorsichtig optimistisch und mahnte gleichzeitig weiter zur Vorsicht. "Wir können uns ein Stück Mut leisten, aber wir müssen vorsichtig bleiben", sagte sie.

Insgesamt also die klassische Merkel-Mischung aus Pragmatismus und Nüchternheit. Ganz am Ende der Pressekonferenz wurde sie dann aber nochmal richtig deutlich.

Die Frage …

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