January 1, 2018 - Hong Kong, CHINA - Man display an image placard of LIU XIA, a widow of the late LIU XIAO BO, Nobel Peace Prize Laureate demanding for her immediate release on the annual New Years Day Parade organized by pro-democratic political camps. 1-Jan 2018 Hong Kong.ZUMA/ Hong Kong CHINA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAl137 20180101_zap_l137_019 Copyright: xLiauxChungxRenx

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Menschenrechtlerin Liu Xia reist nach Deutschland aus

Die Dichterin Liu Xia, Witwe des chinesischen Friedensnobelpreis-Trägers Liu Xiaobo, hat China verlassen und befindet auf dem Weg nach Deutschland. Das bestätigte das chinesische Außenministerium am Dienstag. Zuvor hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer China-Reise im April für eine Freilassung der Menschenrechtlerin eingesetzt. Am Montag hatte Merkel Chinas Ministerpräsident Li Keqiang zu Gesprächen im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen in Berlin empfangen.

Liu habe am Dienstag gegen 11.00 Uhr ein Flugzeug der Linie Finnair in Richtung der finnischen Hauptstadt Helsinki bestiegen und damit Peking verlassen, sagte Ye Du, ein Freund der Familie. Nach Angaben von Amnesty International will Liu, die in China jahrelang unter Hausarrest stand, nach Berlin weiterreisen.

Der im Berliner Exil lebende chinesische Schriftsteller Liao Yiwu werde Liu in der deutschen Hauptstadt in Empfang nehmen.

Liu stand seit der Verleihung des Friedensnobelpreises an ihren Mann im Jahr 2010 unter Hausarrest. Die deutsche Botschaft hatte ihr im April Hilfe für eine Ausreise in die Bundesrepublik angeboten. 

Bislang hatte China die Aufhebung des Arrests abgelehnt, obwohl Liu nie eines Vergehens angeklagt wurde. Die Dichterin war gesundheitlich angeschlagen und hatte 2014 nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation einen Herzanfall erlitten.

(afp)

Proteste in Myanmar: 38 Menschen getötet

Bei Protesten gegen die Militärjunta in Myanmar sind am Mittwoch nach Angaben der UNO 38 Menschen getötet worden. Das Land habe somit den "blutigsten" Tag seit dem Militärputsch am 1. Februar erlebt, sagte die UN-Gesandte Christine Schraner Burgener bei einer Video-Pressekonferenz. Insgesamt seien seit Beginn der Proteste mehr als 50 Menschen getötet worden. Zahlreiche Demonstranten seien außerdem verletzt worden.

Sie stehe in Kontakt zu allen Parteien in Myanmar und auch zur Militärführung, …

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