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In den Jahren 1940 bis 1945 wurden ins deutsche Konzentrationslager Auschwitz über eine Million Menschen deportiert. Bild: imago stock&people

Gedenkstätte Auschwitz appelliert an Besucher, nicht mehr auf den Gleisen zu balancieren

Die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz hat am Mittwoch darum gebeten, dass Besucher nicht mehr auf den Gleisen balancieren sollen.

Das "Auschwitz Memorial" rief via Twitter dazu auf, und stellte illustrierend einige Fotos von Gästen dazu, die versuchen, auf den Schienen, die ins Lager führen, das Gleichgewicht zu halten.

Im Tweet heißt es:

"Wenn du ins Auschwitz-Museum kommst, denke daran, dass du an einem Ort bist, an dem über eine Million Menschen umgebracht wurden. Respektiere die Erinnerung an sie. Es gibt bessere Orte, um das Balancieren zu üben, als der Ort, der die Deportation von Hunderttausenden Menschen in den in den Tod symbolisiert."

In einem weiteren Tweet ergänzte das Museum ein paar Stunden später, dass das Fotografieren in der Gedenkstätte nicht verboten werde.

Dennoch bete man alle Besucher, sich respektvoll zu verhalten, auch wenn sie Bilder knipsen. Dabei verwies das "Auschwitz Memorial" auf seinen eigenen Instagram-Account, dort könne man sehen wie man es besser und vor allem taktvoller macht.

Auschwitz (polnisch Oświęcim), liegt im südlichen Teil von Polen, rund 50 Kilometer westlich von Krakau. Zwischen 1940 und 45 wurden mindestens 1,1 Millionen Juden, 140.000 Polen, 20.000 Sinti und Roma sowie mehr als 10.000 sowjetische Kriegsgefangene und mehr als 10.000 Häftlinge anderer Nationalität in das Vernichtungslager deportiert.

(as)

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