Sulawesi – Auf den Tsunami folgt ein Vulkanausbruch

Auf der indonesischen Insel Sulawesi ist nach der Tsunami-Katastrophe mit mehr als 1300 Toten auch noch ein Vulkan ausgebrochen. Der knapp 1800 Meter hohe Vulkan Soputan schleuderte am Mittwoch Asche bis zu vier Kilometer in die Höhe. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde gab es zunächst keine Informationen über größere Schäden. Die Suche nach Überlebenden der Tsunami-Katastrophe wird unterdessen immer verzweifelter.

Der Supotan auf der Insel Sulawesi speit Asche

Nach der bisherigen offiziellen Zwischenbilanz kamen bei der Serie von Erdbeben und der folgenden Flutwelle auf Indonesiens viertgrößter Insel am vergangenen Freitag mindestens 1407 Menschen ums Leben. Unter den Trümmern von Häusern und im Schlamm werden noch viele weitere Leichen vermutet. Befürchtet wird, dass die Zahl der Todesopfer in die Tausende geht.

Am Mittwoch will der Katastrophenschutz eine neue Zwischenbilanz veröffentlichen.Bis das ganze Ausmaß der Katastrophe klar ist, wird es aber wahrscheinlich noch Tage dauern. Der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Nugroho, berichtete von mehr als 800 Verletzten

(dpa, afp, rtr)

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

G7 steckt Kurs gegenüber China ab – Pandemie-Plan erwartet

Die G7 hat ihren Gipfel im englischen Cornwall am Samstag mit Beratungen über Wirtschaftsfragen fortgesetzt und dabei auch über die China-Politik beraten. Die Staats- und Regierungschefs sieben führender westlicher Industrienationen wollen sich bei dem dreitägigen Treffen über ihren Kurs gegenüber autoritär geführten Großmächten wie China und Russland abstimmen. Die USA dringen vor allem mit Blick auf China auf eine möglichst harte Haltung, Bundeskanzlerin Angela Merkel will …

Artikel lesen
Link zum Artikel