International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Polizei eröffnet Ermittlungsverfahren gegen Sarkozy

22.03.18, 06:51

In der seit Jahren schwelenden Affäre um angebliches Geldspenden aus Libyen für den Wahlkampf 2007 hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy eröffnet. Dem 63-Jährigen werden "passive Korruption", unerlaubte Wahlkampffinanzierung und Hehlerei bei der Hinterziehung öffentlicher Gelder Libyens vorgeworfen, bestätigten Justizkreise der dpa. Sarkozy bestreitet demnach die Anschuldigungen.

Er sei nun unter Justizkontrolle, hieß es weiter aus den Justizkreisen. Das könnte laut französischen Medien bedeuten, dass Sarkozy beispielsweise das Land nicht mehr verlassen dürfe oder Reisen bei einem Richter anmelden müsse.

Darum geht's:

FILE - In this Dec. 10 2007 file photo, French President Nicolas Sarkozy, left, greets Libyan leader Col. Moammar Gadhafi upon his arrival at the Elysee Palace, in Paris. Former French President Nicolas Sarkozy was placed in custody on Tuesday March 20, 2018as part of an investigation that he received millions of euros in illegal financing from the regime of the late Libyan leader Moammar Gadhafi. (AP Photo/Francois Mori)

Sarkozy und Gaddafi 2007 in Paris  Bild: AP

Sarkozy war am Dienstag in Gewahrsam genommen und auf einer Polizeidienststelle in Nanterre westlich von Paris vernommen worden. Er habe zwar zu Hause übernachten dürfen, sei dann am Mittwoch aber erneut dort befragt worden, sagte eine mit dem Fall vertraute Person der Nachrichtenagentur AP.

(gam/afp/dpa/ap)

Das könnte dich auch interessieren:

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Polizeistreifen auf der Straße melden – das steckt hinter dieser "Cop Map"-Aktion

Ölt eure Sprint-Tasten – Usain Bolt könnte bald in FIFA 19 dabei sein

"Ich habe kein Kind bekommen, um es abzugeben" – Jana bezieht bewusst Hartz IV 

Diesen Ausblick kannst du dir in den kommenden Wochen abschminken 😥

US-Studenten feiern Party – plötzlich bricht der Fußboden ein

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Brexit – Theresa May warnt Europa (und ihre eigene Partei)

Der Auftritt war gewagt. Tänzelnd betrat die britische Regierungschefin Theresa May am Mittwoch die Bühne beim Parteitag der britischen Konservativen zur Musik von "Dancing Queen".

Nicht jeder konnte darüber lachen. Auch politisch steht May in der Kritik. Die Hardliner um den ehemaligen Außenminister Boris Johnson fordern einen harten Abschiedskurs gegenüber der EU. "Betrug"  hatte Johnson Mays Ausstiegspläne gebrandmarkt. Das war am Dienstag. Am Mittwoch konterte May. 

3 Gründe, warum …

Artikel lesen