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Mehr als 100 Menschen sterben durch selbstgebrannten Schnaps in Indonesien

Die Zahl der Toten durch schwarz gebrannten Alkohol in Indonesien nimmt immer weiter zu. Seit Ostern seien bereits mehr als 100 Menschen gestorben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Besonders viele Fälle habe es in West-Java und der Hauptstadt Jakarta gegeben. Weitere Tote seien aus Süd-Kalimantan und anderen Regionen gemeldet worden.

Er habe die Polizei angewiesen, weitere Todesfälle zu verhindern, sagte Vizepolizeichef Muhammad Syafruddin. Das Problem müsse bei der Wurzel gepackt werden. Unklar war, wie wirkungsvoll solche Polizeieinsätze sein können. 

Alkohol ist im überwiegend muslimischen Indonesien nicht verboten, wird aber hoch besteuert.

Arme greifen deshalb oft auf Schwarzgebranntes zurück. Beim Destillieren eines solchen Gebräus kann giftiges Methanol entstehen. Der verunreinigte Alkohol wird auch manchmal mit Softgetränken gemischt. Laut Polizei wurde zum Teil reiner Alkohol mit Zutaten wie Hustensaft und Insektenschutzmittel vermischt.

(hd/ ap)

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