International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Chef der Qatar Airways löst mit sexistischer Aussage Shitstorm aus – und entschuldigt sich

Der Chef der Qatar Airways entschuldigte sich am Mittwoch für die Aussage, dass eine Frau seinen Job nicht machen könnte.

Akbar Al Baker, Chef der Qatar Airways, löste am Dienstag einen Shitstorm aus, als er sich abschätzig gegenüber Frauen äußerte. Beim jährlichen Meeting des Weltluftfahrtverband "IATA" in Sydney wurde Al Baker von einer Journalistin auf das Thema Frauenquote angesprochen. Der Qatar-Airways-Chef antwortete zunächst, dass diese bei seiner Airline deutlich höher liege als anderswo. 

Als die Journalistin dann aber bemerkte, dass der Chefposten dennoch von einem Mann bekleidet werde, antwortete Al Baker: 

"Natürlich muss sie von einem Mann geführt werden, es ist schließlich auch eine sehr herausfordernde Aufgabe."

Akbar Al Baker, Chef der Qatar Airways

Im Raum waren umgehend Buhruhfe zu hören, auf Twitter hagelte es einen Shitstorm.

Al Baker, der im Rahmen des Meetings in Sydney zum Chef des Weltluftfahrtverbands gewählt wurde, sah sich nach zahlreichen Reaktionen zu einer Entschuldigung gezwungen.

Seine Aussage sei ein Witz gewesen, ließ er am Mittwoch verlauten, die Journalisten hätten sie aus dem Kontext gerissen. 

Es ist nicht das erste Mal, dass Al Baker mit ausfallenden Aussagen auf sich aufmerksam macht. Vor einem Jahr bezeichnete er etwa amerikanische Flugbegleiterinnen als "Großmütter". 

Beim Treffen in Sydney diskutierte "IATA" zum ersten Mal in seiner Geschichte das Thema Gleichstellung. Nur zwei der 31 Vorstandsmitglieder des Weltluftfahrtverbandes sind Frauen.

(cma)

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ivanka Trump schlittert in E-Mail-Skandal – und ihr Vater hängt mit drin

Nachdem die E-Mail-Affäre von Hillary Clinton die USA jahrelang beschäftigt hatte, hat das Land nun einen neuen E-Mail-Skandal.

US-Präsident Donald Trump hatte seine Tochter Ivanka als "Beraterin" ins Weiße Haus geholt, wie auch deren Ehemann Jared Kushner. Die E-Mail-Praxis seiner Tochter ist für Trump heikel, da er seiner Konkurrentin im Präsidentschaftswahlkampf 2016, Hillary Clinton, die Nutzung eines privaten Mail-Kontos für dienstliche Belange in höchst angriffslustiger …

Artikel lesen
Link to Article