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Baskische Untergrundorganisation ETA löst sich auf

Die baskische Separatistenorganisation hat nach jahrzehntelangem Untergrundkampf gegen die spanische Zentralregierung ihre Selbstauflösung erklärt.

Alle ihre Strukturen seien aufgelöst.

Das teilte sie in einem von der spanischen Online-Zeitung eldiario.es veröffentlichten Brief mit, der an baskische Institutionen und Verbände adressiert war. Sie übernehme die Verantwortung für ihr Scheitern beim Versuch, den baskischen "politischen Konflikt" zu lösen, hieß es.

Gegründet wurde die ETA noch zu Zeiten der Franco-Diktatur. Erstes Aufsehen erregte sie 1973 mit dem Attentat auf den damaligen spanischen Ministerpräsidenten Luis Carrero Blanco, der von Diktator Francisco Franco zu seinem Nachfolger bestimmt worden war. In ihrem Untergrundkampf für einen unabhängigen baskischen Staat wurden seitdem 853 Menschen in Nordspanien und Südfrankreich getötet. 2011 erklärte die Gruppe eine Waffenruhe. Vor einem Jahr begann sie damit, den Behörden Waffen zu übergeben. Damit endete Westeuropas letzter großer bewaffneter Aufstand.

Ihre Auflösung, schreibt die ETA, "löst nicht den Konflikt, den das Baskenland mit Spanien und Frankreich hat".

(ts/ap)

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