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Waldbrände in Australien: Vor Flammen geretteter Koala ist tot – Ärzte erklären Gründe

Es waren Bilder, die für Aufsehen sorgten. Eine Frau hatte einen Koala in ihr T-Shirt gewickelt und aus einem brennenden Wald in New South Wales getragen.

Dort wüten seit Wochen schwere Brände. Sogar in der Metropole Sydney waren dicke, graue Rauchschwaden zu sehen.

Der Koala war dabei in das Buschfeuer zu laufen und hatte überall Verbrennungen. Die Frau konnte es nicht mit ansehen und rettete ihn kurzerhand.

Nun ist der Koala gestorben. Das Tier, das auf den Namen Lewis getauft wurde, ist wegen seiner schweren Verbrennungen an seinen Händen, Füßen, Armen und Beinen eingeschläfert worden. Der Zustand habe sich immer mehr verschlechtert, weshalb sich die Ärzte entschieden, ihn von seinem Leid zu befreien, schreibt der "Daily Mirror".

Unter dem Post sammelten sich schnell Beileidsbekundungen. "Ohne die Hilfe der Retterin und des Krankenhauses, hätte der Koala einen noch schlimmeren Tod erlitten", hieß es in einem Kommentar.

Das Krankenhaus kümmerte sich zuletzt rund um die Uhr um den Koala, wie es mitteilte. Am Ende konnte es aber nichts mehr für 'Lewis' tun.

Hier seht ihr noch einmal die Rettungsaktion:

Wenn du Australien helfen und spenden willst:

Australisches Rotes Kreuz: Red Cross

Feuerwehr: CFA / RFS

Tierschutz: WWF

Australische Tierschutzorganisation: WIRES

(lin)

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Australien: Forscher gehen von über 1 Milliarde toter Tiere aus

Bei den verheerenden Buschbränden in Australien sind offenbar deutlich mehr Tiere gestorben als zunächst angenommen. Bisher war in verschiedenen Berichten die Rede von 480 Millionen verbrannten Tieren.

Doch der australische Ökologie-Professor Christopher Dickman schätzt die Zahl inzwischen auf eine Milliarde. Das sagte er der "Huffington Post". Die erste Schätzung von 480 Millionen sei erstens sehr konservativ gewesen und hätte sich zweitens nur auf den Bundesstaat New South Wales bezogen. …

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