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Gute Idee? Frankreich führt Handyverbot an Schulen ein

Emmanuel Macron hatte es im Wahlkampf versprochen, jetzt wurde es durchgesetzt: Das französische Parlament hat ein gesetzliches Handyverbot an Frankreichs Schulen beschlossen. Liberale und Abgeordnete der Regierungspartei La République en Marche stimmten am Montag in letzter Lesung in der Nationalversammlung für die Regelung, während Vertreter linker und konservativer Parteien sich enthielten. Die Opposition sieht darin eine Scheinlösung.

French President Emmanuel Macron arrives to visit the Pic du Midi in the Pyrenees mountain at La Mongie in Bagneres-de-Bigorre, France, Thursday, July 26, 2018. (Regis Duvignau/Pool Photo via AP)

Emmanuel Macron hatte im Wahlkampf ein Handyverbot an Schulen versprochen. Bild: REUTERS POOL

Das Handyverbot wird an Vorschulen, Grundschulen und weiterführenden Schulen gelten. Es betrifft demnach Kinder und Schüler im Alter von drei bis 15 Jahren. Französische Gymnasien (Lycées) haben die Möglichkeit, ebenfalls ein Handyverbot einzuführen, sind aber nicht dazu verpflichtet.

Seit 2010 gilt in Frankreich bereits ein Gesetz, das die Handynutzung während des Unterrichts verbietet. Die neue Regelung sieht ein Komplettverbot internetfähiger Geräte wie Handys, Tablets und Smartwatches in allen Räumlichkeiten und bei schulischen Aktivitäten auch außerhalb des Schulgebäudes vor. Ausnahmen gibt es für den Gebrauch für den Unterricht selbst sowie für Kinder mit einer Behinderung.

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(tl/afp)

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