International
Bild

Menschen in Peking tragen Mundschutz aus Angst, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Bild: picture alliance / newscom

Coronavirus breitet sich aus: In den USA gibt es nun den ersten Fall

In den USA gibt es den ersten Fall einer Infektion mit dem neuen Coronavirus aus China. Zuerst hatten der US-Sender CNN und die Zeitung "New York Times" darüber berichtet.

Neue Fälle von Coronavirus-Ansteckung

Bislang gibt es in China 291 Krankheitsfälle, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. 258 davon wurden aus der Millionenstadt Wuhan bekannt, wo das neue Coronavirus erstmals auftrat. Sechs Menschen starben.

In Thailand bestätigten die Behörden zwei Fälle, in Japan, Südkorea und Taiwan je einen, auf den Philippinen gibt es einen Verdachtsfall. Die WHO geht davon aus, dass sich das Virus in den kommenden Tagen auf mehr Regionen in China ausbreiten und womöglich auch in weiteren Ländern auftreten wird

Robert-Koch-Institut hält Gefahr für gering

Am Dienstag hatten chinesischen Behörden die Möglichkeit einer Übertragung von Mensch zu Mensch bestätigt. Das Robert-Koch-Institut hält die Gefahr einer Ausbreitung bis nach Deutschland allerdings für gering. Es gebe keine Belege dafür, dass sich das Virus wie bei einer Grippe auf einfachem Wege übertrage. Vielmehr komme es nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen dazu.

Laut dem Berliner Virusforscher Christian Drosten handelt es sich bei dem neuen Virus um ein Sars-Virus ähnlich dem bei der Sars-Pandemie 2002/03. "Es ist dieselbe Virusart, nur in einer anderen Variante", hatte er bereits vor einer Woche erklärt.

(ll/rt)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Warum Donald Trump die Wahl zu 91 Prozent gewinnen wird

In Meinungsumfragen steht US-Demokrat Biden aktuell gut da, selbst konservative Medien sehen sie ihn vor Trump. Dabei ist das Rennen um das Weiße Haus längst entschieden. Das glaubt zumindest ein US-Forscher. Es wird seiner Meinung nach anders ausgehen, als Biden, seine Partei und manche Journalisten gerade annehmen.

Ginge es nach Umfragen, könnte Joe Biden schon sein neues Büro im Weißen Haus vermessen und Vorhänge bestellen. Selbst Fox News sieht den Trump-Herausforderer aktuell vorne: Acht Prozentpunkte beträgt sein Vorsprung laut dem Haus-Sender des US-Präsidenten.

Der Sender gab seinem Präsidenten am Sonntag zwar Gelegenheit, sich als Sieger-Typ zu inszenieren – trotzdem könnte aktuell der Eindruck entstehen, das Rennen ums Weiße Haus sei schon entschieden. Doch die US-Demokraten könnten im …

Artikel lesen
Link zum Artikel