FILE - This Mar. 6, 2016, file photo provided by the U.S. Navy, shows the Ticonderoga-class guided-missile cruiser USS Antietam (CG 54) sails in the South China Sea. China says it dispatched warships to identify and warn off a pair of U.S. Navy vessels sailing near one of its island claims in the South China Sea. A statement on the Defense Ministry’s website said the Arleigh Burke class guided-missile destroyer USS Higgins and Ticonderoga class guided-missile cruiser USS Antietam entered waters China claims in the Paracel island group “without the permission of the Chinese government.” (Mass Communication Specialist 2nd Class Marcus L. Stanley/U.S. Navy via AP, File)

Eine USS Antietam (CG 54) im südchinesischen Meer.  Bild: handout/ap

Warum sich China über US-Schiffe im Südchinesischen Meer ärgert

China hat sein "starkes Missfallen" über die Passage zweier US-Kriegsschiffe im Südchinesischen Meer bekundet. Das Außenministerium in Peking drückte in einer Mitteilung seinen "entschiedenen Widerspruch" gegen die Aktion aus, bei der am Sonntag ein Zerstörer und ein Kreuzer nahe einer Inselgruppe vorbeigefahren waren, deren territoriale Zugehörigkeit umstritten ist.

Was war geschehen?

Am Sonntag fuhren die "Higgings" und die "Antietam" an den Paracel-Inseln vorbei, die außer von China auch von Taiwan und Vietnam beansprucht werden. Die US-Marine schickt regelmäßig Schiffe ins Südchinesische Meer, um der Forderung nach einem freien Schiffsverkehr in der Region Nachdruck zu verleihen.  

China beansprucht praktisch das gesamte Südchinesische Meer für sich. Um ihre Ansprüche zu unterstreichen, hat die Volksrepublik dort mehrere künstliche Inseln aufgeschüttet, auf denen Kampfflugzeuge und anderes militärisches Gerät stationiert werden können. Vor etwa zehn Tagen waren erstmals chinesische Kampfflugzeuge auf einer umstrittenen Insel in der Region gelandet. Die USA kritisierten die Aktion.

(pb/afp)

Nach George Floyd: US-Repräsentantenhaus stimmt Polizeireformen zu

Mehr als neun Monate nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA hat das US-Repräsentantenhaus umfassenden Polizeireformen zugestimmt. Eine Mehrheit in der von den Demokraten dominierten Parlamentskammer billigte den nach George Floyd benannten Gesetzesentwurf am Mittwochabend (Ortszeit). 220 Kongressabgeordnete stimmten dafür, 212 dagegen.

Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass die Bundesregierung Anreize für das Verbot von …

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