International
Bild

Im Video regt sich Tim Byrnes über Masken-Muffel auf – lautstark. screenshot: twitter

"Ihr macht den Shutdown länger": US-Soldat wütet gegen Landsleute

Ende Juli ist das Coronavirus verbreitet sich das Coronavirus nunmehr ein halbes Jahr – und immer noch sind die USA, ganz besonders stark betroffen. Die Zahl der Corona-Neuinfizierten steigt weiter rasant. Berichten der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) zufolge, verzeichnet das Land aktuell 143.663 Corona-Tote (Stand: 27. Juli). Das Land befindet sich seit Monaten im Ausnahmezustand und in vielen Staaten gilt Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

Lange war US-Präsident Donald Trump, gegen die Maskenpflicht und hatte auch bei Wahlkampf-Auftritten keine ausgerufen. Mittlerweile hat Trump seinen Kurs geändert und empfiehlt ebenfalls das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Der Schaden ist aber längst angerichtet, viele US-Bürger weigern sich standhaft, Masken zu tragen und verweisen dabei gerne auf ihre Freiheitsrechte, die ein Stück Stoff im Gesicht ihnen angeblich wegnähmen.

Wutrede von Soldat wird auf TikTok 1,5 Millionen mal angesehen

Auf TikTok hat der US-amerikanische Marinesoldat Tim Byrnes seinem Ärger über Masken-Verweigerer freien Lauf gelassen und ein wahres Wut-Video produziert. Der Clip kommt gut an, mittlerweile ist er über 1,5 Millionen mal angesehen worden.

Und darum gehts:

Nach über zwei Jahren, die Byrnes in Japan stationiert war, kommt er in sein Heimatland zurück – und findet ein Land mit teils sehr strengen Corona-Maßnahmen vor. "Ich komme endlich nach Hause, um mit anzusehen, wie Amerika stillgelegt wird. Und ihr Idioten sorgt dafür, dass der Shutdown noch länger dauert!", schimpft der Marinesoldat und erinnert dabei ein wenig an R. Lee Ermeys legendären Drillsergeant im Film "Full Metal Jacket".

Das Video von Tim Byrnes:

Zentrale Botschaft des Videos ist: Maske tragen! Brynes Appell richtet sich vor allem an die Menschen, die sich weigern, den wichtigen Pandemiebekämpfer anzulegen.

"Tragt eine Maske!", wiederholt Byrnes immer wieder und äfft diejenigen nach, die sich darüber beschweren, nicht atmen zu können. Dann zeigt er sein olivgrünes Halstuch, das er als Mund-Nasen-Schutz verwendet. Es sei viel schwerer durch sein Tuch zu sprechen, erklärt er aufgebracht und will wohl sagen: "Stellt euch nicht so an!"

Diejenigen, die die Maskenpflicht in den USA als Einschränkung ihrer Freiheit sehen, pöbelt Tim Byrnes mit den Worten an: "Man nennt das Dresscode, Kevin!" Sein Argument: "'7/11 (eine Supermarkt-Kette, d. Red.) bittet dich ja auch darum, ein T-Shirt zu tragen."

Der Marinesoldat ist von dem ganzen Thema sichtlich aufgebracht – so sehr redet er sich in Rage, dass er das Handy schließlich wegschlägt, was das Video dann auch beendet.

(vdv)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Forschungsgemeinschaft löscht umstrittenen Beitrag von Dieter Nuhr – der tobt

Wirbel um Dieter Nuhr: Ein Beitrag des Kabarettisten für eine Kampagne der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat heftige Kritik ausgelöst. Nun löschte der Verein diesen. Nuhr beklagt jetzt, er werde öffentlich als Wissenschaftsfeind diskreditiert. Was ist passiert?

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fordert nicht nur Forschungsprojekte an Hochschulen, sondern will "ihre Überzeugung für eine freie und erkenntnisgeleitete Forschung in die Gesellschaft tragen". Dieses Ziel steht auf der …

Artikel lesen
Link zum Artikel