International
Close-up of hand of senior on hand of dying elderly person as sign of support during sickness

Den Angaben zufolge war die 103-Jährige am 22. September in ein Krankenhaus in Guadalajara gekommen. (Symbolbild) Bild: iStockphoto / KatarzynaBialasiewicz

103-jährige Mexikanerin überwindet Corona-Infektion

In Mexiko soll eine 103-Jährige eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus überwunden haben. Die Frau mit dem Vornamen Dona María habe die Corona-Infektion überstanden, obwohl sie bereits zuvor an einer chronischen Lungenkrankheit gelitten habe, teilte das zum mexikanischen Gesundheitssystem gehörende Institut für soziale Sicherheit (IMSS) mit.

Den Angaben zufolge war die 103-Jährige am 22. September in ein Krankenhaus in Guadalajara gekommen. Sie habe Fieber und Schnupfen sowie Probleme beim Atmen gehabt, erklärte IMSS. Eine künstliche Beatmung sei jedoch nicht nötig gewesen.

Dona María sei während des gesamten Krankenhausaufenthalts guter Laune und bei Verstand gewesen, sagte der Klinikdirektor David Sánchez. Nach elf Tagen seien ihre Symptome verschwunden. Am Freitag sei sie aus der Klinik entlassen worden.

Mexiko zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern weltweit. In dem Land wurden bereits fast 758.000 Infektionen mit dem neuartigen Virus nachgewiesen, mehr als 78.800 Menschen starben.

Vor Dona María hatte bereits ein hochbetagter Mexikaner mit der Überwindung seiner Corona-Infektion Schlagzeilen gemacht: Der 118-Jährige aus dem südostmexikanischen Bundesstaat Tabasco war im Juli positiv auf das Coronavirus getestet worden und überlebte.

(hau/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Absurdes Interview: Berater verteidigt Trumps Klinik-Ausflug – CNN-Journalistin grillt ihn

US-Präsident Trump zeigt nicht gerne Schwäche. Auch wenn sein Zustand ernster war als zunächst dargestellt, bewegte sich der Corona-Patient am Sonntag sogar außerhalb des Krankenhauses – und löste damit heftige Reaktionen aus.

"Die Verantwortungslosigkeit ist erstaunlich", schrieb der am Walter-Reed-Krankenhaus tätige Mediziner James P. Phillips auf Twitter und sprach von einem "politischen Theater", das andere in Lebensgefahr bringe. "Jede einzelne Person in dem Fahrzeug während dieser völlig …

Artikel lesen
Link zum Artikel