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The website of the Telegram messaging app is seen on a computer's screen in Moscow, Russia, Tuesday, March 20, 2018. Russia's top court has ruled that the Telegram messaging app can be forced to provide user data to security services. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Bild: AP

Iran will den Messenger-Dienst Telegram dicht machen

Der Iran will den im Land beliebten Messenger-Dienst Telegram aus Gründen der nationalen Sicherheit abschaffen. Ersetzt werden solle die App durch einen vergleichbaren lokalen Dienst, zitierte eine iranische Nachrichten-Webseite den Vorsitzenden des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik, Alaeddin Borudscherdi.

Dem Bericht vom Samstag zufolge wurde die Entscheidung auf höchster politischer Ebene gefällt. Borudscherdi sagte demnach, der Entschluss sei eine Reaktion auf die destruktive Rolle, die Telegram bei den Ende Dezember begonnenen Protesten gegen die Regierung gespielt habe. 

Die App hat rund 40 Millionen Nutzer im Iran. Sie war während der Proteste Anfang Januar auf Betreiben konservativer Kräfte im Justizapparat vorübergehend lahmgelegt worden.

Jeder zehnte Nutzer erreichte Telegram dennoch durch Proxy- oder VPN-Verbindungen.

(ts/ap)

Polizeichef: Vier Tote bei Ausschreitungen am US-Kapitol

Bei den Ausschreitungen von Anhängern des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump am US-Kapitol sind nach Angaben der Polizei vier Menschen ums Leben gekommen. Eine Frau sei am Mittwoch (Ortszeit) im Kongressgebäude von einem Polizisten angeschossen worden und später im Krankenhaus gestorben, sagte der Chef der Polizei in der US-Hauptstadt, Robert Contee, in der Nacht zu Donnerstag. "Darüber hinaus wurden heute drei weitere Todesfälle aus der Umgebung des Kapitols gemeldet. Eine …

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