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Trump sagt Treffen mit dänischer Regierungschefin ab – weil sie Grönland nicht verkauft

US-Präsident Donald Trump hat im Streit um Überlegungen für einen Kauf von Grönland ein geplantes Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen vorerst abgesagt.

Darum geht's im Grönland-Streit

Ein Kauf wäre "sicherlich strategisch interessant" und "im Grunde genommen ein großes Immobiliengeschäft", sagte der einstige Immobilienmogul. Das Thema habe aber für seine Regierung keine oberste Priorität.

Das "Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, Trump interessiere sich wegen der natürlichen Ressourcen und der geostrategischen Bedeutung für die nordöstlich von Kanada gelegene Insel.

Grönland ist etwa sechsmal so groß wie Deutschland, ein Großteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt. Für Washington könnte Grönland durch seine Lage in der Arktis, die Nähe zu Russland und wegen dort vermuteter Bodenschätze strategisch bedeutend sein. Die USA betreiben im Ort Thule einen Luftwaffenstützpunkt, der Teil ihres Raketenwarnsystems ist. Im Zweiten Weltkrieg nutzten die USA die Insel auch für die Luftbrücke über den Atlantik.

(pb/afp/dpa)

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