International
Bild

bild: imago / watson-montage

Strafzölle für Mexiko: Trump droht Rebellion aus der eigenen Partei

Die Pläne von US-Präsident Donald Trump für Strafzölle gegen Mexiko stoßen auch in der eigenen Partei auf herbe Kritik.

Darum geht's beim Streit um die Strafzölle:

Mit den Strafzöllen will Trump die Regierung des südlichen Nachbarstaats dazu zwingen, die Durchreise von Zentralamerikanern durch Mexiko in Richtung USA zu unterbinden. Der US-Präsident hatte die Zölle völlig überraschend am vergangenen Donnerstag angekündigt. Demnach sollen die Importaufschläge am kommenden Montag in Kraft gesetzt werden, wenn die mexikanischen Behörden nicht härter gegen die Migration einschreiten.

Zunächst sollen die Zölle bei fünf Prozent liegen und dann bis Oktober schrittweise auf 25 Prozent steigen. Das würde Mexiko hart treffen: 80 Prozent der Exporte des Landes gehen in die Vereinigten Staaten.

Bei seinem Staatsbesuch in Großbritannien bekräftigte Trump seine Drohung gegen Mexiko. Die Eindämmung der illegalen Immigration war eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen. 

(ll/afp)

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0

5 Lügen, die Donald Trump in 20-Minuten-Rede erzählte

US-Präsident Donald Trump hat sich bei einer Rede im Bundesstaat Florida als Umweltschützer inszeniert.

Trump unterschrieb bei einer offiziellen Veranstaltung des Weißen Hauses ein zehnjähriges Moratorium: Damit soll die Öl- und Gasförderung vor den Küsten der Staaten Florida, Georgia und South Carolina für diesen Zeitraum verhindert werden.

Die New York Times bezeichnet Trumps Plan als widersprüchlich: Seine Regierung hatte zuvor selbst vorgeschlagen, den Förderungsstopp zu beenden. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel