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FILE PHOTO: Michael Avenatti, lawyer for adult film actress Stephanie Clifford, also known as Stormy Daniels, speaks to the media outside the U.S. District Court for the Central District of California in Los Angeles, California, U.S. September 24, 2018. REUTERS/Andrew Cullen/File Photo

Anwalt Michael Avenatti Bild: reuters

Trumps wohl größter Feind festgenommen – und spricht von "falschen Vorwürfen"

Der Anwalt Michael Avenatti gehört in den USA mittlerweile zu den bekanntesten TV-Gesichtern. Seit Monaten setzt der Anwalt von Pornodarstellerin Stormy Daniels, die mit US-Präsident Donald Trump eine juristische Fehde führt, den Republikaner medienwirksam in dutzenden Interviews unter Druck.

Weitere Details wurden von der Polizei unter Hinweis auf laufende Ermittlungen nicht genannt. Auch Polizeisprecher Josh Rubenstein wollte der "L.A. Times" keine Einzelheiten nennen. Die Identität der Frau wurde nicht genannt.

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Avenatti selbst sprach nach seiner Freilassung am Mittwochabend (Ortszeit) vor laufenden TV-Kameras von "falschen Vorwürfen". Er habe noch nie jemanden misshandelt, er respektiere alle Frauen. "Ich sehe meiner vollen Entlastung entgegen", sagte er.

Avenatti nach seiner Festnahme:

Nach einem Bericht des Onlinemagazins "TMZ.com" soll der Anwalt eine Frau misshandelt haben. Der Zwischenfall habe sich bereits am Dienstag ereignet. Unter Berufung auf Polizeiquellen heißt es bei TMZ, Avenatti habe die Frau geschlagen und aus dem Apartment geworfen.

Der Streit zwischen Daniels und Trump (und Avenattis Ambitionen)

Seine inzwischen prominente Klientin Daniels - die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt - gibt an, sie habe 2006 eine Affäre mit Trump gehabt, was dieser kategorisch bestreitet. In einem Prozess gegen Trump geht es um eine Schweigegeldzahlung von 130.000 Dollar an Clifford wenige Wochen vor der Präsidentenwahl 2016. 

Avenatti wurden zuletzt Ambitionen für eine Bewerbung als Vertreter der Demokraten für das Präsidentenamt 2020 nachgesagt. Nach Bekanntwerden der Festnahme sagten die Demokraten im US-Staat Vermont einen geplanten Auftritt des Anwalts ab.

(pb/dpa)

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