International
 US President Donald J Trump responds to a question from the news media as he walks to board Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, DC, on Friiday, October 4, 2019. President Trump is traveling to Walter Reed National Military Medical Center to visit wounded service members and award 5 Purple Heart medals. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY WAX20191004222 SHAWNxTHEW

Bild: imago images/UPI Photo

Ukraine-Affäre: Ein zweiter Whistleblower könnte Trump belasten

Es scheint, als könne sich die Lage für Donald Trump bald noch weiter verschärfen: In der Ukraine-Affäre hat sich nun ein zweiter Whistleblower zu Wort gemeldet, der Trump belasten könnte, berichtete jüngst die "New York Times".

Der zweite Whistleblower, ein Mitarbeiter des Geheimdienstes, verfüge über direktere und detailliertere Informationen als er erste. Sollte er seine Aussagen öffentlich machen, könnte das zur Glaubwürdigkeit des vorherigen, bisher anonymen Informanten beitragen.

Der Anwalt der ersten Whistleblowers vertritt nun einen zweiten

Nun gibt auch Anwalt Mark Zaid, der Vertreter des ersten Whistleblowers, bekannt, dass er einen zweiten Whistleblower mit weiteren Informationen gegen Trump vertreten würde. Das berichtete vor Kurzem der US-Nachrichtensender "ABC News". Ob es sich dabei um denselben Informanten handelt, der bereits in der "New York Times" erwähnt worden ist, ist auch dem Anwalt nicht bekannt.

Die Ukraine-Affäre könnte für Trump gefährlich werden

In den USA haben die Demokraten die Ermittlungen zu einem möglichen Amtenthebungsverfahrens gegen Trump eingeleitet. Der US-Präsident soll in einem Telefonat mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen Joe Biden und seinen Sohn Hunter gedrängt haben.

Bisher behauptete Trump, der erste Whistleblower habe "großteils inkorrekte" Informationen aus "zweiter und dritter Hand" geliefert. Beweise dafür konnte der Präsident allerdings nicht vorlegen.

(ak)

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Ich würde es wieder tun" Wie diese Whistleblowerin versuchte, den Irakkrieg zu stoppen

Katharine Gun ging einem monotonen Job nach. Scheinbar. Dessen Inhalt: Staatsgeheimnisse. Eines Tages stolperte sie über eine skandalöse E-Mail. Was dann geschah, wurde jetzt unter dem Titel "Official Secrets" verfilmt.

Katharine Gun ist Whistleblowerin. Und Spionin. Wobei Ersteres stimmt und Letzteres nicht ganz korrekt ist. Und sowieso beides in der Vergangenheit liegt. Denn am 31. Januar 2003 entdeckte Gun, die damals für den britischen Nachrichtendienst GCHQ (Government Communications Headquarters) arbeitete, die E-Mail eines NSA-Angestellten. Er bat den GCHQ um Hilfe bei der Überwachung einiger Staaten, die zu den Vereinten Nationen gehörten. Sie sollten erpresst werden, um so eine sichere …

Artikel lesen
Link zum Artikel