International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Trump will Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei verdoppeln 

10.08.18, 15:34

US-Präsident Donald Trump hat höhere Zölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei angeordnet. Für Aluminium-Einfuhren würden nunmehr 20 Prozent Zoll fällig, für Stahlimporte 50 Prozent, erklärte Trump am Freitag auf Twitter

"Unsere Beziehungen zur Türkei sind zurzeit nicht gut."

Donald Trump auf Twitter

Die Regierungen in Ankara und Washington streiten vor allem über die Festnahme des US-Geistlichen Andrew Brunson durch türkische Behörden. Die Ermittler werfen ihm Verbindungen zum Prediger Fethullah Gülen vor, der nach Darstellung der Regierung hinter dem Putschversuch vor zwei Jahren steht. Brunson weist die Vorwürfe zurück.

Wegen des Streits haben die Nato-Partner Türkei und die USA bereits Minister des jeweils anderen Staates mit Sanktionen belegt. Der Streit trägt auch zu den Marktturbulenzen in der Türkei bei. Die türkische Lira stürzte am Freitag ab. 

(czn/reuters)

Was sonst so in der Türkei los ist:

Gegner Ince akzeptiert Erdogans Sieg: 6 Fakten zur Präsidentschaftswahl in der Türkei

Was bitte war da bei den Türkei-Wahlen los, Herr Küpeli?

Wie es ist, aus dem Gefängnis heraus Wahlkampf in der Türkei zu machen

Was bitte ist gerade in der Türkei los, Herr Küpeli?

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Özil legt nach: Er kritisiert die Medien, seine Partner, Sponsoren und Lothar Matthäus

Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat sich erstmals öffentlich zur Erdogan-Affäre geäußert und sich zu dem Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten bekannt. Er hätte unabhängig von Wahlen in der Türkei das Bild "trotzdem gemacht", schrieb Özil am Sonntag in einem Beitrag auf seinen Profilen in den sozialen Netzwerken.

Über seine Zukunft in der DFB-Elf äußerte er sich dabei nicht.

Özil erklärte, er habe sich im Mai zu dem Foto mit Recep Tayyip Erdogan aus Respekt vor dessen Präsidenten-Amt …

Artikel lesen